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#Stahnsdorf: Neue „rollende Kommandozentrale“ offiziell in den Dienst gestellt

Bürgermeister Albers übergab am 29. April 2019 den Schlüssel für den neuen Einsatzleitwagen
an die Gemeindewehrführung / Investition von 89.000 Euro in modernes Feuerwehrfahrzeug

Für alle Einsatzlagen der Gemeindefeuerwehr Stahnsdorf gut gerüstet präsentiert sich der am
29. April 2019 offiziell in den Dienst gestellte Einsatzleitwagen (ELW), ein Opel Movano. Er löst
den im August 2010 eingeweihten Typ Vivaro desselben Fabrikats ab, der hinsichtlich seines
Raumangebotes sowie der Anforderungen an einen modernen ELW zuletzt an seine Grenzen
stieß. Komplett ausgemustert wird der Vorgänger jedoch nicht: Er dient künftig als
Kommandowagen für die Wehrführung.

„Möge euch das neue Auto lange und treue Dienste leisten! Durch eure Eigenleistung beim
Umbau habt ihr den Wagen auf eure Bedürfnisse zugeschnitten und veredelt“, lobte
Bürgermeister Bernd Albers im Rahmen der Schlüsselübergabe am 29. April 2019 an
Gemeindewehrführerin Steffi Pietzner besonders die beim Umbau behilflichen Kameradinnen
und Kameraden. Die kleine Feier fand vor der Wache in Güterfelde statt, wo der neue ELW ab
sofort stationiert ist. Glückwünsche erhielt die Gemeindewehrführung auch vom Teltower
Stadtwehrführer Jan Ehlers sowie Kleinmachnows Gemeindewehrführer Alexander Scholz.
Das neue Fahrzeug präsentiert sich hochmodern: Mit zwei festen und einem mobilen
Computerarbeitsplatz, einem Funkarbeitsplatz mit bis zu vier Funkgruppen, einer
Besprechungsecke im Fahrzeugfond, einer Netzanlage für eine stabile Telefon-, Fax- und
Internetverbindungen, neuester Software für die Einsatzführung, einer Einsatzdrohne für die
Lageerkundung sowie einer ausfahrbare Markise, durch welche sich der Besprechungsbereich
außerhalb des Fahrzeugs verlagern lässt, sind die technischen Raffinessen des neuen ELW nur
ansatzweise beschrieben.

„Normalerweise bekommt man ein komplett ausgerüstetes Fahrzeug in der Ausschreibung erst
ab 160.000 Euro aufwärts“, sagte der Güterfelder Ortswehrführer Marcel Petri, der federführend
die Beschaffung und den Umbau organisiert hatte. Aus Stahnsdorfer Haushaltsmitteln mussten
nur rund 89.000 Euro für die Neuanschaffung bereitgestellt werden, denn dank mehrerer
Hundert Stunden Eigenleistung wurden die Kosten für den Transporter und dessen Ausstattung
letztlich um rund 50 Prozent reduziert, was alle Anwesenden zurecht lobten.
Seine ersten Einsätze hat das Auto mittlerweile erfolgreich absolviert. Es wird nicht nur zu
Einsätzen in der Region eingesetzt, sondern kann in besonderen Einsatzlagen auch durch den
Landkreis abgefordert werden, etwa im Rahmen der Hilfeleistung bei Gefahrstoffunfällen.

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