Statement zur Position einiger Landnutzerverbände zu den Gremien des Brandenburgischen Wolfsmanagements

„Die Entscheidung einiger Landnutzerverbände ist bedauerlich. Wir wollen den Dialog fortsetzen und gemeinsam tragfähige rechtssichere Lösungen für den Herdenschutz finden. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Positionen unterschiedlich sind. Unter anderem die neue Förderrichtlinie des Agrarumweltministeriums, die beim Herdenschutz über Zaunbau, Anschaffung von Hunden nun auch deren Unterhalt finanzieren soll, haben wir in der letzten Beratung vorgestellt. Ich werbe dafür, nicht nur mit den weiter dialogbereiten, sondern mit allen Landnutzungsverbänden im Gespräch zu bleiben – unsere Tür bleibt offen“, so Agrarumweltminister Axel Vogel.

Im Zusammenhang mit der in einem umfangreichen Dialog von Landnutzerverbänden, Naturschutzverbänden und dem Umweltministerium erfolgten Erarbeitung des Wolfsmanagementplans wurde von den Verbänden immer wieder betont, dass auch der Unterhalt der Herdenschutzmaßnahmen finanziert werden müssten. Nicht nur die Anschaffung von Zäunen und Hunden, sondern auch die Pflege der Zäune oder das Futter für die Hunde sollten gefördert werden. Diese Forderung hat die Landesregierung voll und ganz unterstützt. Durch eine entsprechende Richtlinie gibt es nun die Möglichkeit für eine von Bund und dem Land getragenen Finanzierung. Die entsprechende Richtlinie, die dem Bundesrahmen vollständig folgt und die bisherige Förderung weiterführt, ist inzwischen mit dem Finanzministerium abgestimmt und kann zeitnah an den Start gehen.

Diese Richtlinie wurde den Landnutzer- und Umweltverbänden in der letzten Sitzung der Arbeitsgruppe durch das Umweltministerium vorgestellt.

Die Förderbedingungen und die Förderhöhen verbessern sich deutlich, Weidetierhalter erfahren künftig mehr Unterstützung.

Minister Axel Vogel: „Nach intensiven gemeinsamen Bemühungen von Verbänden und Landesregierung ist ein großer Erfolg erzielt worden. Wir wollen die jetzt gegebene Möglichkeit schnell nutzen und werben bei den Weidetierhaltern dafür, im Interesse des Schutzes der Weidetiere entsprechende Präventionsmaßnahmen umzusetzen.“

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