Steigende Infektionszahlen: Theater-Besucher müssen Maske tragen

Das sich weiter ausbreitende Corona-Virus verbunden mit steigenden Infektionszahlen hat auch die Stadt Osnabrück veranlasst zu reagieren. So wurde das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf Plätzen und in der Fußgängerzone verfügt und eine Sperrzeit für die Gastronomie ab 23 Uhr. Außerdem hat die Stadtverwaltung bereits zahlreiche Veranstaltungen in den kommenden Wochen abgesagt. „Ich weiß sehr gut“, erklärt Stadträtin Katharina Pötter, zugleich Leiterin des Krisenstabes der Stadtverwaltung, „dass die beschlossenen Maßnahmen mit persönlichen Zumutungen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens verbunden sind, die auch wirtschaftliche Folgen haben. Die Entwicklung der Pandemie entfaltet aber in diesen Tagen eine dramatische Dynamik, so dass ich unsere Beschlüsse für angemessen und ausgewogen halte. Vor diesem Hintergrund bin ich der Leitung unseres Theaters sehr dankbar für die verständnisvollen und zielorientieren Gespräche in den vergangenen Tagen“, sagt Pötter. „Uns fällt es natürlich schwer, weitere Einschränkungen des Spielbetriebs zu akzeptieren, aber wir unterstützen selbstverständlich alle Regelungen der Stadt, die dazu beitragen, die weitere Ausbreitung der Pandemie zu begrenzen“, erklärt Mattias Köhn, kaufmännischer Direktor der städtischen Bühnen.
Vereinbart wurde, dass das bestehende Hygiene-Konzept angepasst wird: Das bedeutet, dass die Zuschauer auch während der Vorführung auf ihren Plätzen einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen und dass die Zuschauerzahl auf maximal 100 Personen beschränkt wird.
Der Krisenstab der Stadtverwaltung trifft sich wieder täglich, um so eine aktuelle Beobachtung der Geschehen und eine schnelle Reaktion zu gewährleisten.
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