Steinbach: „Die ILA als zentrales Schaufenster der Branche in Deutschland steht für Innovation“

Rahmenvereinbarung zur Durchführung der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung 2022 in der Hauptstadtregion unterzeichnet

Potsdam, 10. September 2021. Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA wird auch im kommenden Jahr wieder in der deutschen Hauptstadtregion, auf dem Messegelände in Selchow am Flughafen BER, stattfinden. Die Rahmenvereinbarung zur Durchführung der ILA 2022 haben Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach, Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop sowie die Spitzen der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH, der Messe Berlin GmbH und des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie jetzt abschließend unterschrieben.

Die ILA ist eine der vier weltweit größten Luftfahrtmessen und die zentrale Messe der Branche in Deutschland. Ziel aller Vertragsparteien ist es, die ILA als älteste Luft- und Raumfahrtausstellung der Welt – erstmals fand sie im Jahr 1909 statt – zur führenden Innovationsmesse der Branche weiterzuentwickeln. Den Anforderungen an die Themen Klimaschutz und Klimaanpassung soll dabei insbesondere durch technologische Entwicklungen Rechnung getragen werden. Die ILA wird daher künftig für „Innovation and Leadership in Aerospace“ stehen.

„Es ist ein wichtiges Signal für die Branche, dass die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung auch 2022 in der Hauptstadtregion ausgerichtet werden kann. Die ILA ist das Schaufenster für die Luft- und Raumfahrtbranche der deutschen Hauptstadtregion, bei dieser bedeutenden Industriemesse kann die Branche ihre Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis stellen“, sagte Wirtschaftsminister Steinbach.

„Die Luft- und Raumfahrtindustrie ist eine Schlüsselindustrie der deutschen Wirtschaft und insbesondere der Hauptstadtregion. Sie ist ein starker Impulsgeber für Wachstum und Beschäftigung in der Region“, betonte Steinbach. Eine besondere Stärke des Luftfahrtstandorts Berlin-Brandenburg liege in der Triebwerkstechnik. „Das Spektrum reicht von der Triebwerksentwicklung und -fertigung über die Testung bis zur Instandhaltung. Das ist eine Breite an Kompetenzen, die deutschlandweit und vielleicht sogar europaweit in dieser Form einmalig ist“, hob der Minister hervor.

In der Hauptstadtregion sind sowohl internationale Konzerne der Luftfahrtindustrie als auch mittelständische Unternehmen der Branche sowie zahlreiche Zulieferbetriebe zu Hause. „Die Unternehmen sind hoch innovativ“, sagte Steinbach. Beispielhaft verwies der Minister auf die Entwicklung hybrid-elektrischer, emissionsarmer Flugantriebe und die zivile Nutzung unbemannter Flugsysteme.

Insgesamt sind etwa 17.000 Beschäftigte in der luftverkehrsbezogenen Wirtschaft der Hauptstadtregion tätig.

Zur Information:

Die Messe Berlin hat für die ILA 2022 (22.-25. Juni) ein neues Konzept entwickelt und plant die Messe als hybride Veranstaltung. Messestände und Chalets der Aussteller sowie ein vielfältiges Programm auf Bühnen in den vier Hallen, ein Static Display mit „Fluggeräten zum Anfassen“ und Überflüge von Fluggeräten, die den Weg in eine klimaneutrale Zukunft weisen – das alles wird live auf dem Messegelände in Selchow am Flughafen BER stattfinden. Ergänzend wird es digitale Angebote wie Livestreams, virtuelles Matchmaking und digitale Unternehmenspräsentationen geben.

Mit den Bereichen Aviation, Space, Defense & Security und Supplier deckt die ILA die gesamte Bandbreite der Luft- und Raumfahrtindustrie ab. Der Fokus richtet sich verstärkt auf das Fachpublikum. Darüber hinaus ist der Samstag als Publikumstag vorgesehen.

Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) ist Markeninhaber; veranstaltet wird die ILA Berlin 2022 von der Messe Berlin GmbH.

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