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Steinbach: „Industrie muss weiter neue Märkte erschließen“

Brandenburger Industrieunternehmen setzten 24,3 Milliarden Euro um

 „Brandenburg ist ein Industrieland und will es auch bleiben. Deshalb ist es wichtig, dass unsere Unternehmen weiterhin aktiv neue Märkte erschließen, um sich erfolgreich im Wettbewerb behaupten zu können. Und: Die Betriebe müssen sich der Digitalisierung und den damit verbundenen Herausforderungen stellen. Denn letztendlich steht und fällt die Wettbewerbsfähigkeit der märkischen Industrie mit der Frage, ob sie den digitalen Wandel meistert.“ Das erklärte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach anlässlich der heute vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg veröffentlichten Zahlen. Die Brandenburger Industriebetriebe setzten demnach 2019 insgesamt 24,3 Milliarden Euro um – eine Steigerung um 2,0 Prozent gegenüber 2018.

2019 war für die brandenburgische Industrie ein recht gutes Jahr, gekennzeichnet von einer deutlichen Steigerung der Auslandsumsätze. Während die Inlandsumsätze um 2,1 Prozent auf 16,1 Milliarden Euro sanken, erhöhten sich die Umsätze im Ausland um 11,0 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro. Das Auftragsvolumen sank jedoch um 8,2 Prozent. Insgesamt arbeiteten im vergangenen Jahr 82.576 Menschen in märkischen Industrieunternehmen.

Es bleibe eine wichtige Aufgabe, die industrielle Substanz in Brandenburg weiter auszubauen, um die wirtschaftliche Entwicklung des Landes noch stärker zu stützen, sagte Minister Steinbach. Zudem dürften die hohen Steigerungsraten bei den Auslandsumsätzen nicht darüber hinwegtäuschen, „dass die märkische Wirtschaft auf den internationalen Märkten noch nicht genug vertreten ist“. Ziel sei es, die Exportquote der brandenburgischen Industrie kontinuierlich weiter zu steigern.

„Die Erschließung internationaler Märkte stärkt nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen. Sie trägt auch zum Umsatzwachstum bei und dient damit dem Erhalt und der Schaffung von Arbeitsplätzen in Brandenburg. Bei der Markterschließung bieten wir den Unternehmen unsere Unterstützung an“, sagte Steinbach. Als ein Bestandteil der im Koalitionsvertrag vereinbarten Außenwirtschaftsoffensive soll gemeinsam mit Berlin ein interaktives Außenwirtschaftsportal für die Hauptstadtregion aufgebaut werden. Damit werden alle Informationen zu Messebeteiligungen, Unternehmensreisen und Fördermöglichkeiten an einer Stelle verfügbar gemacht.

Die wichtigen europäischen Märkte stehen regelmäßig auch im Fokus politisch begleiteter Unternehmerreisen. Minister Steinbach wird 2020 unter anderem Ministerpräsident Dietmar Woidke mit einer Unternehmensdelegation in die Niederlande begleiten. Zudem wird er Unternehmen in Schweden besuchen, die in Brandenburg investiert haben. Schweden ist für Brandenburg ein Vorbildland im Bereich der „Green Industries“. Auch zwei Polnisch-Brandenburgische Wirtschaftsforen in Niederschlesien und Masowien sind geplant. Das Nachbarland Polen ist Brandenburgs wichtigster Außenhandelspartner.

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