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Tatverdächtiger gesteht schwere Gewalttat in Brandenburg an der Havel – Untersuchungshaft angeordnet

Nachdem am gestrigen Tag vier Tatverdächtige einer wechselseitig handelnden Bande durch die Polizei festgenommen worden sind, hat die Kriminalpolizei der Polizeidirektion West die zuvor mit Haftbefehl Gesuchten vernommen. (Festnahmen: ein 19-Jähriger in Brandenburg an der Havel; ein 19-Jähriger in Prenzlau; ein 18-Jähriger und ein 19-Jähriger in Letschin)

Mit Ausnahme des 19-jährigen Beschuldigten, der in Prenzlau festgenommen wurde, äußerten sich die drei anderen Festgenommenen umfangreich zu einer Vielzahl, ihnen vorgeworfener Straftaten. Diese Aussagen werden jetzt durch die Kriminalpolizei weiter ausgewertet. Dabei konnte insbesondere eine schwere Körperverletzung vom 13. April 2018 am Brandenburger Hauptbahnhof (siehe unserer PM dazu im Anhang) aufgeklärt werden. Der gestern in Letschin festgenommene 18-Jährige gab in seiner Vernehmung an, gemeinsam mit einem namentlich bekannt gemachten 19-jährigen Tschetschenen sowie weiteren jungen Männern an der Tat gegen einen damals 14-Jährigen sowie einen damals 15-Jährigen beteiligt gewesen zu sein.

Der bezichtigte 19-Jährige Tschetschene wurde jedoch bereits im November 2018 aus Polen in sein Heimatland abgeschoben. Dieser soll dem damals 15-Jährigen Brandenburger die schweren Kopfverletzungen beigebracht haben.

Nach ihren Vernehmungen und Anhörungen wurde den beiden 19-Jährigen, die in Brandenburg und Prenzlau festgenommen worden sind, gestern der bestehende Haftbefehl von einem Richter verkündet. Beide wurden bereits in eine JVA gebracht. Die Vorführung der beiden in Letschin Festgenommenen (18, 19) erfolgt am heutigen Tag.

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