Tatverdächtiger gestellt worden

BAB11/Rosow – 

Am 09.12.2020, gegen 09:15 Uhr, entdeckten Beamte der Gemeinsamen Operativen Fahndung von Bundes-, Landespolizei und Zoll (GOF Uckermark) auf der BAB 11 im Gegenverkehr einen Audi Q5 mit Bremer Kennzeichen, der ihre berufsbedingte Neugierde weckte. Eine Abfrage in polizeilichen Auskunftssystemen ergab, dass ein solches Fahrzeug mit diesen Kennzeichen nach Diebstahl zur Fahndung ausgeschrieben war. Da die Fahnder nicht umgehend folgen konnten, wurden die uniformierten Kollegen informiert.

Eine Streife der Bundespolizei nahm die Fährte an der Anschlussstelle Penkun auf, wo das Auto abfuhr, um in Richtung Tantow zu entkommen. Weitere Bundespolizisten postierten sich an dem ehemaligen Grenzübergang bei Rosow. Tatsächlich erschien der Audi dort, um augenscheinlich das deutsche Hoheitsgebiet zu verlassen. Der Fahrer bemerkte die Polizisten, was ihn aber nicht in seinem Fluchtdrang hemmte. Vielmehr ging es nun in die Ortschaft Rosow zurück, wo er den Wagen verließ und zu Fuß das Weite suchen wollte. Dabei verlor der Mann jedoch persönliche Besitztümer, über die genaue Angaben zu seiner Identität möglich wurden. Als dann aufmerksame Zeugen auch noch von einem Mann berichteten, der eiligen Schrittes in Richtung Radekow laufen würde, schnappte die Falle endgültig zu. Gegen 10:30 Uhr stellten die Fahnder den Flüchtenden, dessen Aussehen zur Beschreibung der Zeugen passte und dessen Identität sich zudem mit den aufgefundenen Unterlagen deckte. Der 37-jährige Osteuropäer wird sich nun erklären müssen. Er ist vorläufig festgenommen.

Da ein Drogenschnelltest ein positives Ergebnis anzeigte, musste er darüber hinaus im Prenzlauer Krankenhaus eine Blutprobe lassen.

Das Fahrzeug ist sichergestellt und kann nach kriminaltechnischer Untersuchung wieder an den rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden.

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