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Telefonbetrüger aktiv

#Kleinmachnow/ #Teltow – 

Im gesamten Tagesverlauf  kam es am Donnerstag insbesondere in Kleinmachnow zu Anrufen falscher Kriminalbeamter. Die unbekannten Anrufer gaben sich in mindestens acht Fällen wie üblich, als Kriminalbeamte des LKA, des BKA, der Berliner Polizei oder  als Beamte eines sogenannten Einbruchsdezernats aus. Die Täter begannen dann die Geschädigten mit Geschichten zu Verbrecherbanden, die angeblich in der näheren Umgebung festgestellt wurden oder unterwegs seien, zu verunsichern, um Informationen über deren Vermögenswerte zu erlangen. Glücklicherweise kam es in keinem der Sachverhalte zu einer Herausgabe oder Übergabe von Wertgegenständen oder Bargeld. Die Geschädigten beendeten die Gespräche schnell ohne sich von dubiosen Geschichten austricksen zu lassen. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Betruges und Amtsanmaßung und rät:

Sich niemals auf solche oder ähnliche telefonische Auskunftsbegehren, von wem auch immer und unter welchem Vorwand auch immer, einzulassen. Die Polizei würde Bürger niemals am Telefon auffordern Ihre finanzielle Situation zu schildern, oder Geldverstecke zu verraten.

Im Zweifelsfall beenden Sie das Telefonat und rufen Sie anschließend Ihre örtliche Polizeidienststelle unter der öffentlich bekannten, im Telefonbuch eingetragenen, Telefonnummer oder die 110 an!

Verhaltensweisen im Überblick:

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen.
  • Geben Sie keine Details Ihrer familiären oder finanziellen Verhältnisse preis.
  • Lassen Sie sich von einem Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen.
  • Rufen Sie die Polizei zurück. Verwenden Sie dazu die öffentlich bekannte Telefonnummer – ABER NICHT die Nummer, die die Anruferin oder der Anrufer Ihnen möglicherweise gegeben hat oder die auf dem Display angezeigt wurde!
  • Notieren Sie sich die eventuell auf dem Sichtfeld Ihres Telefons angezeigte Nummer des Anrufers.
  • Übergeben Sie kein Geld an Personen, die Ihnen nicht persönlich bekannt sind, AUCH NICHT DER (angeblichen) POLIZEI!
  • Haben Sie bereits eine Geldübergabe vereinbart? Informieren Sie noch vor dem Übergabetermin die Polizei. Die erreichen sie unter der Nummer 110!
  • Die Polizei ruft Sie niemals mit der Polizeinotruf-Nummer 110 an.
  • Sind Sie bereits Opfer eines Betruges geworden? Zeigen Sie die Tat unbedingt an. Dies kann helfen, Zusammenhänge zu erkennen, andere zu sensibilisieren und die Täter zu überführen.
  • Bewahren Sie Ihre Wertsachen, z.B. höhere Geldbeträge und andere Wertgegenstände nicht zu Hause, sondern in der Bank oder einem Schließfach auf.

 

Weitere Hinweise finden Sie unter anderem auch im Bürgerportal der Polizei des Landes Brandenburg unter https://polizei.brandenburg.de/liste/informationen-rund-um-das-thema-betrug/416294.

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