Teltow-Fläming: 10 Todesfälle/103 Genesene und 136 Infektionen – weitere Informationen

Infektionsgeschehen im Landkreis

–       136 Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus seit Beginn der Pandemie

–         64 aktuelle Verdachtsfälle*

–         41 Personen derzeit in Quarantäne**

–       zehn Todesfälle (Aus Gründen des Datenschutzes und Rücksichtnahme auf die trauernden Angehörigen werden zu den Todesfällen keine näheren Angaben gemacht.)

–       103 Genesene

*Im Verdachtsfall wird empfohlen, Kontakte zu reduzieren und das Haus möglichst nicht zu verlassen. Weniger als 10 Prozent der bisher im Landkreis gemeldeten Verdachtsfälle erweisen sich als positiv.

**Eine Quarantäne-Anordnung erfolgt erst dann, wenn eine bestätigte Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus vorliegt. Diese Anordnung gilt für den infizierten Menschen und enge Kontaktpersonen.

Regionale Verteilung

Vortag aktuell Genesene
Baruth/Mark 4 4 4
Blankenfelde-Mahlow 26 26 24
Dahme/Mark 4 4 4
Dahmetal 0 0 0
Großbeeren 11 11 10
Ihlow 0 0 0
Jüterbog 2 2 1
Luckenwalde 12 12 6
Ludwigsfelde 35 35 25
Mellensee 6 6 6
Niederer Fläming 0 0 0
Niedergörsdorf 3 3 2
Nuthe-Urstromtal 2 2 2
Rangsdorf 7 7 5
Trebbin 9 9 3
Zossen 15 15 11
gesamt 136 136 103

 

 Weitere Informationen

Schuleingangsuntersuchungen

Das Gesundheitsamt Teltow-Fläming informiert:

Die wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochenen Schuleingangsuntersuchungen werden ab 11. Mai 2020 vom Kinder- und Jugendgesundheitsdienst im Landkreis TF fortgesetzt. Etwa 660 Schulanfänger sind noch zu untersuchen.

Die Untersuchungstermine werden dazu seit dem 28. April 2020 geplant und mit den Eltern vereinbart.

Die Schuleingangsuntersuchungen werden in den Dienststellen des Gesundheitsamtes in Ludwigsfelde, Zossen, Jüterbog und Luckenwalde durchgeführt.

Besondere Hygiene erforderlich

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind in diesem Jahr Infektionsschutzmaßnahmen erforderlich. So wird beispielsweise das Kind nur untersucht, wenn es infektfrei ist. Das begleitende Elternteil und der Kinderarzt/die Kinderärztin müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Dazu kommen weitere Maßnahmen.

Informationen für Eltern, deren Kind eine Einladung zur Untersuchung erhalten hat:

  • Die Schuleingangs-Untersuchung ist eine Pflichtuntersuchung.
  • Neue Termine werden ab dem 28. April mit den zuständigen Schulen/bzw. Ihrem zuständigen Kinder- und-Jugendgesundheitsdienst vereinbart. Sie werden telefonisch informiert.
  • Bitte kommen Sie genau zum vereinbarten Termin, um zu vermeiden, dass mehrere Familien gleichzeitig warten müssen.
  • Die Kinder werden von nur einem Elternteil begleitet, weitere Kinder dürfen nicht teilnehmen.
  • Bitte tragen Sie als begleitender Elternteil Mund-Nasen-Schutz.
  • Sie oder das Kind haben zum Untersuchungstermin oder in den zwei Wochen davor Infektzeichen (Fieber, Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, oder Geruchsverlust)? Dann sagen Sie bitte den Termin telefonisch in Ihrem Kinder- und Jugendgesundheitsdienst ab und vereinbaren Sie einen neuen Termin.

Kontakt zum Kinder- und Jugendgesundheitsdienst:

  • Telefon Luckenwalde: 03371 608 3844 oder -3845
  • Telefon Jüterbog: 03371 608 3847 oder -3848
  • Telefon Ludwigsfelde: 03378 80 26 45
  • Telefon Zossen: 03377 20 51 106 oder -105

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COVID-19: Empfehlungen für den Umgang mit empfänglichen Haustieren

 

Aktuelle Studien aus der VR China ergaben, dass sich bei Katzen im dortigen Epidemie-Gebiet Antikörper gegen den Erre­ger SARS-CoV-2 nachweisen ließen. Weitere Studien zeigten, dass sich Katzen experimentell infizieren lassen, das Virus ausscheiden und andere Katzen infi­zieren können. Zudem wurden in Belgien eine Haus­katze, die aus einem COVID-19-betroffenen Haushalt stammte, sowie in den USA ein Tiger und mehrere Katzen von infizierten Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Außerdem zeigten experimentelle Studien, die u. a. in China und am Friedrich-Loeffler- Institut durchgeführt wurden, dass sich Frettchen mit SARS-CoV-2 infizieren lassen. Hunde dagegen schei­nen nach der oben genannten Studie aus China wenig empfänglich für eine Infektion zu sein.

Da SARS-CoV-2-Infektionen in der menschlichen Be­völkerung verbreitet sind, besteht die Möglichkeit, dass empfängliche Haustiere durch engen Kontakt mit infizierten Personen ebenfalls infiziert werden. Diese Infektionen können bei gesunden Katzen und Frett­chen auch ohne oder nur mit geringen Symptomen verlaufen.

Die bisherigen Erfahrungen, auch aus Deutschland, liefern keine Hinweise darauf, dass Haustiere, ein­schließlich Katzen und Frettchen, SARS-CoV-2 auf Menschen übertragen. Dies könnte daran liegen, dass diese Tiere das Virus nicht in einer Menge oder in einer Art und Weise ausscheiden, dass sie für Men­schen zu einer Infektionsquelle werden. Die oben ge­nannten Studien zeigen aber, dass sie eine Infektions­quelle darstellen könnten.

Personen, die an COVID-19 erkrankt bzw. mit SARS-CoV-2 infiziert sind, sollten möglichst keinen engen Kontakt zu Haustieren, insbesondere Katzen und Frettchen haben. Haustiere, die mit einem Men­schen, bei dem eine Infektion mit SARS-CoV-2 nach­gewiesen wurde, im selben Haushalt leben und daher wahrscheinlich dem Virus ausgesetzt waren, sollten während der häuslichen Isolierung des infizierten Menschen im Haushalt bleiben.

Wenn möglich sollte sich ein anderes, nicht infiziertes/erkranktes Haus­haltsmitglied um das Tier kümmern. Es sollte mög­lichst vermieden werden, dass durch Abgabe der Tie­re das Virus in andere Haushalte oder beispielsweise Tierheime verbreitet wird. Ist eine Versorgung durch Verwandte, Freunde oder Nachbarn nicht möglich, sollte in Absprache mit dem Veterinäramt eine dem Wohl der Tiere Rechnung tragende Lösung gefunden werden.

Allgemeine Empfehlungen für die Bevölkerung

Bei der Haltung von Haustieren sollten immer grund­legende Hygienemaßnahmen eingehalten werden:

  • Händewaschen vor und nach dem Umgang mit Tieren,
  • das Vermeiden von Küssen, Lecken, das Teilen von Lebensmitteln,
  • kein länger dauernder enger Kontakt (z. B. das Übernachten der Tiere im Bett)

In der aktuellen COVID-19-Situation sollten dies insbesondere Personen mit einem höhe­ren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf be­achten.

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