Teltow-Fläming: Aktion gegen Gewalt an Frauen

Die Kreisverwaltung Teltow-Fläming schließt sich einer Mitmachaktion aus Anlass des Tags der Gewalt gegen Frauen (25. November 2022) an. Darüber informiert die Gleichstellungsbeauftragte Claudia Ehrlich. Die Beschäftigten der Verwaltung machen ihre Solidarität deutlich, indem sie Aktionsplakate an ihren Bürotüren befestigen oder Fotos mit ihrem Statement veröffentlichen – so wie auch der Bereich der Landrätin.

Claudia Ehrlich ruft auf: „Auch Sie können bei der Aktion mitmachen! Laden Sie sich das Aktionsplakat herunter und machen Sie damit Fotos oder Selfies, die Sie z. B. in den sozialen Medien veröffentlichen. Nutzen Sie dazu den neonfarbenen Aktionsfilter!

Gemeinsam sind wir stark und können Betroffene ermutigen und Unterstützungsmöglichkeiten, wie z. B. das Hilfetelefon, bekannt machen.“

Informationen zur Aktion und der Arbeit des Hilfetelefons:

www.aktion.hilfetelefon.de

Bundesweites Hilfetelefon: 08000 116 016

Initiiert wurde die Aktion vom Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. Unter der bundesweiten kostenfreien Hotline 08000 116 016 erhalten Frauen, die Gewalt oder Bedrohung erfahren haben, Beratung und Unterstützung, aber auch Menschen aus dem sozialen Umfeld der Betroffenen und sogar Fachkräfte. Es können grundsätzlich alle Themen angesprochen werden. Häufig dürften dies jedoch häusliche Gewalt, Stalking, Mobbing, Zwangsheirat oder sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz/öffentlichen Raum sein. Wichtig: Das Beratungsangebot gilt unabhängig von sozialer und ethnischer Herkunft, Religion sowie sexueller Orientierung und Identität der hilfesuchenden Personen.

Weitere Unterstützungsangebote

Vertrauensvoll können weitere Beratungsstellen, z. B. speziell für gewaltbetroffene Männer und Schwangere, gern im Büro für Chancengleichheit und Integration, aber auch direkt bei der Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragten erfragt werden.

Auf der Internetseite des Landkreises sind die Nummern vieler Hilfetelefone veröffentlicht:

www.teltow-flaeming.de/notdienste

Zudem hat das Land Brandenburg eine Übersicht für Betroffene und Hilfesuchende zusammengestellt, die Sie unter diesem Kurzlink abrufen können (PDF-Dokument): https://bit.ly/3EDF3Em

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