Teltow-Fläming: Corona-Infektionsgeschehen, KW 22/2021

Corona – Infektionsgeschehen KW 22/2021

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis beträgt zum Ende der 22. Kalenderwoche 22,4. „Das ist ein erfreulich niedriges Niveau“, so Krisenstabsleiterin Dr. Silke Neuling. Aktuell lässt sich das regionale Infektionsgeschehen auf wenige punktuelle Ausbrüche eingrenzen. „Dennoch ist die Pandemie noch lange nicht ausgestanden. Es gibt immer wieder Infektionen und Ausbrüche. Leichtsinn wäre also absolut fehl am Platze“, so Dr. Neuling.

Aktuell gelten in Teltow-Fläming 102 Personen als infiziert. Damit wurden seit Beginn der Pandemie im Landkreis 6836 Menschen positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet, davon 1046 auf die britische und 7 auf die südafrikanische Virusmutation. Bislang verstarben im Landkreis 206 Menschen an oder im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Situation in Schulen und Gemeinschaftseinrichtungen

„Die Schulwoche im Regelbetrieb ist problemlos angelaufen“, schätzt Sozialdezernentin Kirsten Gurske die Situation ein. „Damit die Situation weiter entspannt bleibt, sollten vor Ort weiter die Hygieneregeln eingehalten werden und Eltern unbedingt von den bestehenden Testmöglichkeiten Gebrauch machenWir wollen nach Möglichkeit keinem Schulkind mit einer Quarantäne den Ferienstart verderben.“

Momenten gelten in einer Grundschule im Landkreis acht Schüler*innen als Kontaktpersonen zu einem Indexfall. Da Hygienekonzept und Lüftungsregime der Einrichtung in vollem Umfang eingehalten wurden, waren keine Quarantänen erforderlich.

In einem Hort wurden vier Kinder als nahe Kontaktpersonen unter häusliche Quarantäne gestellt.

Ausbrüche gibt es momentan in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen sowie zwei Einrichtungen des Asylwesens. Die erforderlichen Quarantänemaßnahmen und Kontrollen wurden veranlasst, die Versorgung der Personen wurde organisiert.

Corona-Teststellen

Im Landkreis Teltow-Fläming gibt es aktuell 35 Teststellen für Personen ohne Symptome. Sie befinden sich im gesamten Territorium und bieten zum Teil auch Service an den Wochenenden. Da die Zahl der Testungen aktuell rückläufig ist, werden Standorte und Sprechzeiten den aktuellen Erfordernissen angepasst. Eine aktuelle Übersicht gibt es unter www.teltow-fläming.de/tests

Impfzentrum

Das Land Brandenburg wird den Vertrag mit der KVBB, der den Betrieb der 11 Impfzentren im Land regelt, nicht über den 31. Juli 2021 hinaus verlängern. Stattdessen sollen die jeweiligen Zentren in eine kommunale Trägerschaft übergehen. Der Landkreis Teltow-Fläming ist generell interessiert an einer Übernahme, allerdings unter der Voraussetzung, dass die Rahmenbedingungen geklärt werden. Leider waren die Arbeitsstände von Seiten des Landes bis Freitag, 4. Juni, 13 Uhr, noch unbefriedigend und viele Fragen offen. Unklar sind beispielsweise Fragen zur Übernahme der Kosten, aber auch zum Personaleinsatz, zur Nutzung der Terminbuchungssoftware, zur Versicherung, zum Betrieb des Callcenters, zum technischen Support und vielem mehr. „Zur Sicherung einer klaren und kurzfristigen Entscheidung zur Übernahme der Landesimpfzentren muss das Land schnell klären, ob es in die Serviceverträge, die für alle Landesimpfzentren durch die KVBB wahrgenommen werden, einsteigt“, so Landrätin Kornelia Wehlan.

Sollten die Bemühungen des Landkreises nicht von Erfolg gekrönt sein, werden alle Anstrengungen auf ein verlässliches Budget an Impfdosen für den Landkreis (Kreisbudget) ausgerichtet, um dort Angebote zu schaffen, wo Haus- und Fachärzte alleine nicht ausreichen.

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