Teltow-Fläming: KInder vor Gefahren schützen – Bitte an Eltern

Das Jugendamt Teltow-Fläming bittet Eltern der Region aus aktuellem Anlass darum, mit ihren Kindern über das Verhalten gegenüber fremden Personen zu sprechen. Hintergrund ist die Tatsache, dass in Luckenwalde mindestens ein Kind von einem fremden Mann angesprochen worden ist und zum Mitkommen veranlasst werden sollte.

„Bitte sprechen Sie sensibel und altersgerecht mit ihren Kindern, aber ohne sie zu verunsichern oder ihnen Angst zu machen“, empfiehlt Jugendamtsleiter Falko Lachmann. „Machen Sie Ihren Kindern deutlich, dass sie niemals mit Fremden mitgehen sollen, auch wenn sie ihnen Geschenke versprechen oder anbieten.“ Dabei handelt es sich oft um Dinge, die Kinder mögen, zum Beispiel Spielzeug, Süßigkeiten oder gar ein Tier. „Wenn ein Kind zum Mitgehen oder Einsteigen aufgefordert wird, sollte es am besten ohne Antwort weglaufen, ggf. laut um Hilfe rufen und auf dem schnellsten Weg eine Person seines Vertrauens informieren“, so Falko Lachmann. Er folgt mit seinen Hinweisen den Empfehlungen der Polizei, die ebenfalls immer wieder warnt und sensibilisiert.

Im Landkreis Teltow-Fläming leben derzeit über 28.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Prävention ist das beste Mittel, um sie effektiv vor Gefährdungen für ihr Wohl zu schützen. Deshalb ist es wichtig, riskante Situationen und Gefährdungen, die im Alltag entstehen können, frühzeitig zu erkennen. Diese Aufgabe hat sich das Netzwerk Kinderschutz Teltow-Fläming auf die Fahnen geschrieben, das 2007 gegründet wurde. Es nutzt systematisch die spezifischen Kompetenzen unterschiedlicher Professionen und wird geschäftsführend durch eine beim Jugendamt angesiedelte Steuerungsgruppe Kinderschutz koordiniert. Weitere Informationen dazu unter www.kinderschutz.teltow-flaeming.de

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