„Terra X“-Dokumentation zeigt im ZDF Expeditionen zum Wrack der Titanic

Der Untergang der Titanic ist die berühmteste aller Schiffskatastrophen. Erst 1985 wurde das Wrack entdeckt und seitdem von mehreren aufwendigen Tauchexpeditionen untersucht. Die „Terra X“-Dokumentation „Titanic – Expedition ins Herz des Wracks“ zeigt im ZDF am Freitag, 1. Januar 2021, 19.15 Uhr, die verschiedenen Forschungsfahrten, die es bislang zu der etwa 3800 Meter tief gelegenen Fundstelle in völliger Finsternis gab. Die jüngste fand 2019 statt und lieferte spektakuläre Bilder. Die Forschungen sind ein Wettlauf gegen die Zeit, denn das Wrack, das heute als UNESCO-Weltkulturerbe unter Schutz steht, zerfällt immer mehr. Es rostet nicht nur, es wird auch zersetzt von Metall liebenden Bakterien.

Regisseur James Cameron verfilmte den Untergang in einem der größten Hollywood-Blockbuster aller Zeiten und bezog auch das Wrack, das 1985 von einem Team aus amerikanischen und französischen Wissenschaftlern entdeckt wurde, mit in die Dreharbeiten ein. Seither gelang es Forschungsteams mehrfach, in die lebensfeindliche Tiefe vorzudringen, das Wrack zu vermessen und seinen Zustand zu dokumentieren. In exklusiven Interviews berichten die jeweiligen Expeditionsleiter, darunter auch James Cameron, von ihren aufregenden Projekten. Die Forschungsmöglichkeiten wurden über die Jahrzehnte kontinuierlich besser: Leistungsstärkere U-Boote, 3-D-Scans und mikrobiologische Untersuchungen geben heute Aufschluss über den Ablauf des Untergangs und den Zustand des Wracks. Immer wieder gelang es auch, Gegenstände zu bergen. Die Fundstücke und Videoaufnahmen, die die Forscher mit an die Wasseroberfläche brachten, geben einen emotionalen Einblick in das Geschehen von 1912.

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