#THW überwacht Pegelstände

Bonn. Erneute Regenfälle in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz könnten am Wochenende die Wasserstände der Flüsse wieder ansteigen lassen. Das THW setzt mobile Hochwasserpegel (MHP) zur Früherkennung in den bereits vom Unwetter betroffenen Regionen ein. Die mobilen Hochwasserpegel des THW ermitteln Wasserstände und senden sie direkt an die zuständige Einsatzleitung.

 

Die für das Wochenende angekündigten Regenfälle könnten die Pegel in den bereits vom Hochwasser betroffenen Regionen erneut ansteigen lassen. Um einen Wasseranstieg so früh wie möglich zu erkennen, setzt das THW drei Einheiten mit mobilen Hochwasserpegeln ein. Diese Systeme werden an Orten aufgebaut, an denen kein fester Pegel aufgestellt ist oder ein vorhandener beschädigt wurde. Die Geräte ermitteln mit verschiedenen Sensoren Werte wie beispielsweise Wasserstand, Sauerstoffgehalt, pH-Wert und Leitfähigkeit. Entwickelt wurden die mobilen Hochwasserpegel am THW-Ausbildungszentrum in Neuhausen.

Seit über einer Woche ist das THW bereits im Einsatz, um die Folgen des Unwetters zu bekämpfen. Täglich räumen rund 4.000 THW-Helferinnen und -Helfer aus circa 370 Ortsverbänden Trümmer, setzen Infrastruktur instand oder bereiten Trinkwasser auf. Insgesamt 5.000 Einsatzkräfte von THW, Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Bundeswehr werden zudem am Nürburgring durch das THW versorgt und untergebracht. Dabei wurden bislang 220.000 Liter Kraftstoff vertrankt, rund 19.000 Mahlzeiten zubereitet und mehr als 300 Zelte aufgebaut.

Das THW ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit knapp 80.000 Ehrenamtlichen, davon die Hälfte Einsatzkräfte, ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt. Dazu gehören unter anderem technische und logistische Hilfeleistungen im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie im Auftrag von UN-Organisationen.

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