#THW: Zwischenbilanz des Starkregeneinsatzes

Bonn. . Brückenbau, Stromversorgung, Trinkwasseraufbereitung: Nach mehr als einer Woche im Dauereinsatz kann das Technische Hilfswerk (THW) auf eine lange Liste an Aufgaben und Einsatzorten zurückblicken. 475 von 668 Ortsverbände haben bisher dazu beigetragen, die Lage in den betroffenen Gebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zu verbessern. Dabei kamen mehr als 100.000 Einsatzstunden zusammen. Die Ergebnisse hat das THW in einer Zwischenbilanz zusammengefasst.

Die unter https://www.thw.de/SharedDocs/Downloads/DE/Hintergrund/zwischenbilanz_starkregenfaelle.pdf herunterladbare Zwischenbilanz schildert anschaulich die wichtigsten Punkte des Einsatzes. Sie liefert eine Übersicht der wichtigsten Zahlen und Fakten und zeigt, welche Spezialfähigkeiten des THW gefordert waren. So hat das THW allein am Krankenhaus in Bad Neuenahr mehr als fünf Millionen Liter Brauch- und Trinkwasser abgegeben und es sind so viele Fahrzeuge im Einsatz, dass sie aneinandergereiht eine Strecke von Bad Neuenahr-Ahrweiler bis nach Koblenz ergeben würden.

Das THW ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit knapp 80.000 Freiwilligen, davon die Hälfte Einsatzkräfte, ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt. Dazu gehören unter anderem technische und logistische Hilfeleistungen im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie im Auftrag von UN-Organisationen.

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