Tim Steckel und Hans-Ulrich Schmidt leiten auch weiterhin als Geschäftsführer-Team das Klinikum EvB Potsdam

Während Hans-Ulrich Schmidt zum 1. Januar 2021 für fünf Jahre zum Geschäftsführer des Klinikum Ernst von Bergmann bestellt wurde, hatte Tim Steckel seinerzeit darum gebeten, die Funktion des Geschäftsführers zunächst für sechs Monate weiterhin interimistisch wahrzunehmen. Ein aus seiner Sicht inhaltlich haltloser Vorwurf im Remicade-Komplex, der sich auf angebliche Handlungen aus dem Jahr 2011 bezieht, soll auch rechtlich ausgeräumt werden. Der Aufsichtsrat hat dem Wunsch Steckels, vor einer ordentlichen Bestellung den Vorwurf auch rechtlich auszuräumen, mit Respekt zur Kenntnis genommen.

In seiner Sitzung vom 24. November 2020 sprach der Aufsichtsrat beiden Geschäftsführern das Vertrauen aus. Der Aufsichtsrat sprach sich ausdrücklich dafür aus, nach der erwarteten Klärung der im Raum stehenden Vorwürfe, die Geschäftsführung zukünftig mit Hans-Ulrich Schmidt und Tim Steckel gemeinsam zu besetzen. Diese sechs Monate der Interimsphase enden zum 31. Mai 2021, so dass Aufsichtsrat und Gesellschaftervertreter, Oberbürgermeister Mike Schubert, eine Entscheidung zur Fortführung der Geschäftsführertätigkeit herbeigeführt haben. Ab dem 1. Juni 2021 wird Tim Steckel bis 31. Dezember 2022 als ordentlicher Geschäftsführer des Klinikum Ernst von Bergmann bestellt und wird als ‚Geschäftsführender Direktor‘ mit Hans-Ulrich Schmidt die Klinik leiten. Bereits am Mittwoch haben sich die Stadtverordneten im Hauptausschuss mehrheitlich positiv zu der vorgeschlagenen Vertragsverlängerung bis Ende 2022 positioniert.

„Ich bedanke mich beim Aufsichtsrat, dem Gesellschaftervertreter sowie den Vertretern des Hauptausschusses dafür, dass mir mit der Berufung bis Ende 2022 weiterhin das Vertrauen geschenkt wird. Ich habe immer wieder betont, wie sehr mir das Klinikum und seine Beschäftigten am Herzen liegen und bin sehr dankbar, weiterhin für das Klinikum in geschäftsführender Rolle wirken zu dürfen“ sagte Tim Steckel.

„Das Team Schmidt und Steckel genießt weiterhin das Vertrauen des Aufsichtsrates. Sie haben innerhalb der vergangenen Monate gezeigt, dass sie für einen Neuanfang stehen und unser kommunales Klinikum durch diese unruhigen Zeiten führen können. Zudem genießen sie das Vertrauen der Mitarbeitenden. Und das ist entscheidend, um die vor uns liegenden Herausforderungen wie die Umsetzung des TVÖD, eine auskömmliche Krankenhausfinanzierung sowie eine optimale Gesundheitsversorgung für die Bürgerinnen und Bürger der Region gemeinsam mit allen Mitarbeitenden angehen zu können“, begründet Brigitte Meier, Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikum Ernst von Bergmann, die Entscheidung.

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