Werbeanzeigen

„Tödliches Trinkwasser“: ZDFinfo über einen Gesundheitsskandal

Als 2014 in der Stadt Flint im US-Staat Michigan auffällig viele Menschen an der Legionärskrankheit erkrankten, stießen Wissenschaftler auf eine unglaubliche Geschichte. Filmemacherin Abby Ellis rekonstruiert den Fall in der ZDFinfo-Dokumentation „Tödliches Trinkwasser – Skandal in Michigan“ am Montag, 18. Mai 2020, 20.15 Uhr. Sie zeichnet die Phasen der Krise nach, spricht mit Betroffenen, Verantwortlichen auf Seiten der Stadt und des Staates sowie mit Wissenschaftlern und Ermittlern. Die Doku ist bereits ab Montag, 18. Mai 2020, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek abrufbar.

In der US-Stadt Flint wurde die Wasserversorgung aus Kostengründen auf Flusswasser umgestellt. Damit nahm eine Katastrophe ihren Lauf, in der billigend hingenommen wurde, dass Menschen schwer erkrankten und sogar starben. Denn das Flusswasser für die öffentliche Versorgung wurde durch ein marodes Wasserwerk geleitet, das war fast 50 Jahre lang außer Betrieb gewesen war. So floss das Wasser durch verrostete Rohre und gelangte braun verfärbt in die Haushalte. Kurze Zeit später brach in der Stadt eine Debatte um bleiverseuchtes Wasser aus – doch dass es auch mit Legionellen belastet war, wurde der Öffentlichkeit vorenthalten.

Am Montag, 25. Mai 2020, 14.15 Uhr, zeigt ZDFinfo die Dokumentation „Tödliches Trinkwasser – Skandal in Michigan“ erneut.

Werbeanzeigen
Werbeanzeigen
%d Bloggern gefällt das: