Werbeanzeigen

Togo: Reise- und Sicherheitshinweise

Von Reisen im Grenzgebiet zu Burkina Faso nördlich von Dapaong einschließlich der Städte Mandouri und Dapaong sowie nach Cinkassé und die Weiterreise auf dem Landweg von Togo nach Burkina Faso wird abgeraten. Für das gesamte Gebiet an der Grenze zu Burkina Faso ist besondere Vorsicht geboten.  In Absprache mit seinen Nachbarn hat Togo dort Einheiten seiner Sicherheitskräfte in Stellung gebracht. Es besteht dort ein erhöhtes Entführungsrisiko, mit verstärkten Kontrollen ist zu rechnen.
In Togo bereiten sich Regierung und Opposition auf die Lokalwahlen am 30. Juni 2019 und auf die Präsidentschaftswahlen im April 2020 vor.
Reisenden wird empfohlen, sich besonders umsichtig zu verhalten, die aktuelle Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen, Menschenansammlungen zu meiden und Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte Folge zu leisten.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Terrorismus/Entführungen Bislang ist für Togo keine Häufung von Übergriffen auf oder Entführungen von Reisenden zu verzeichnen. Es besteht jedoch insbesondere im äußersten Norden eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, Entführungen und krimineller Übergriffe, nicht zuletzt durch Einsickern von kriminellen oder terroristischen Gruppen aus dem nördlichen Nachbarland Burkina Faso.
Innenpolitische Lage Seit August 2017 haben soziale Spannungen und damit verbundene Proteste und Demonstrationen zugenommen, vereinzelt auch mit gewaltsamen Auseinandersetzungen und Verkehrsbehinderungen durch Straßenbarrikaden. Reisende sollten die Medienberichterstattung verfolgen und Demonstrationen meiden.
Kriminalität Diebstähle, Taschendiebstähle, aber auch Raubdelikte sind im Großraum Lomé, auch gegen europäische Reisende, nicht auszuschließen. Am Strand ist außerhalb bewachter Abschnitte erhöhte Vorsicht geboten. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte der Strandbereich gemieden und auch im Stadtbereich von Lomé auf Spaziergänge verzichtet werden. Wegen Fußgängern und Tieren auf der Fahrbahn sowie oft fehlender Straßen- und Fahrzeugbeleuchtungen sind Überlandfahrten in der Nacht riskant und sollten möglichst unterlassen werden. Wertgegenstände (Bargeld, Schecks und Kreditkarten, Mobiltelefone, Schmuck, Uhren, Kameras etc.) sollten möglichst nicht außerhalb des Hotels mitgeführt werden. Wichtige Dokumente (insbesondere den Reisepass, von dem man eine Kopie haben sollte) sollten besonders diebstahlsicher am Körper getragen werden. Bei Überfällen wird dringend geraten, keine Gegenwehr zu leisten, die die Täter zu unkontrollierten Gegenreaktionen verleiten könnte. Bei einem Verkehrsunfall muss grundsätzlich die Polizei gerufen werden. Angesichts möglicher emotionaler Bedrohungen kann es sich empfehlen – unabhängig von der Verursacherfrage – nicht am Unfallort zu verbleiben, sondern sofort das nächste Polizeirevier anzufahren.
Krisenvorsorgeliste Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste http://elefand.diplo.de/ einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis/1796970 zu beachten.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: