Tolle Überraschung bei den Paralympics: Bronze für Schwimmerin Verena Schott – Woidke und Ernst gratulieren der Cottbuserin

Am zweiten Wettkampftag der Paralympischen Spiele in Tokio war das Brandenburger Team erneut erfolgreich. Verena Schott, die 32-jährige Sportlerin des Brandenburgischen Präventions- und Rehabilitationsvereins Cottbus (BPRSV), errang in einem spannenden Finale über 200 Meter Lagen Schwimmen die Bronzemedaille und stellte damit einen neuen deutschen Rekord auf. Für das 11-köpfige Team Brandenburg ist es bereits das zweite Bronze bei den diesjährigen Paralympics. Ministerpräsident Dietmar Woidke und Sportministerin Britta Ernst gratulieren der Athletin zu ihrem Erfolg.

Woidke: „Wieder gibt es für unser Team Brandenburg Grund zum Jubeln. Es ist großartig, wie schnell unsere Athletinnen und Athleten auf Betriebstemperatur kommen. Schon am zweiten Tag der Paralympics das zweite Edelmetall. Für Sie persönlich bedeutet der dritte Platz über 200 Meter Lagen eine passende Antwort auf die Enttäuschung bei den letzten Paralympics in Rio. So kann sich das Blatt im Sport wenden, weil der Wille Berge versetzen kann. Und Ihr Wille ist bärenstark.“

Ernst betonte: „Die Bronzemedaille über 200 Meter Lagen ist ein toller Erfolg für Verena Schott und die brandenburgische Sportförderung. Und dann noch ein neuer deutscher Rekord. Herzlichen Glückwunsch nach Tokio.“

Für Verena Schott ist es bei der dritten Teilnahme an den Paralympischen Spielen die zweite Medaille. Bereits 2012 hatte sie in derselben Disziplin Silber gewonnen. Schott ist inkomplett querschnittsgelähmt und zählte nicht zum unmittelbaren Favoritenkreis. Eine weitere große Chance sieht sie in ihrer Paradedisziplin über die 100 Meter Brust, welche für Samstag auf dem Programm steht.

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