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Tornado in Luxemburg: THW unterstützt bei Aufräumarbeiten

Am Freitagabend beschädigte ein Tornado mehr als 100 Häuser im Süden Luxemburgs schwer. Das Großherzogtum Luxemburg forderte gestern Abend THW-Kräfte zur Unterstützung an. Seit heute sind mehr als 80 ehrenamtliche THW-Kräfte im Einsatz, um die abgedeckten Dächer zu reparieren und fachlich zu beraten.

Besonders stark sind die Ortschaften Petingen und Bascharage von den Tornadoschäden getroffen. Die Ehrenamtlichen aus elf THW-Ortsverbänden reparieren die teils schwer beschädigten Dächer in kleinen Teams von bis zu fünf Einsatzkräften. Zu jedem dieser Teams gehört eine Baufachberaterin oder ein Baufachberater.

Erkunden, bewerten, informieren, beraten: Die Fachberaterinnen und Fachberater gibt es in jedem der 668 THW-Ortsverbände. Sie sind vor allem dann gefragt, wenn es um nicht ganz alltägliche Einsatzlagen geht. Dazu zählen Einsätze nach Erdbeben, bei Großbränden oder nach Unwettern wie zurzeit in Luxemburg. Die Baufachberaterinnen und Baufachberater analysieren die Einsatzstellen und schätzen vor Ort Risiken ab, beispielsweise ob ein Gebäude einsturzgefährdet ist.

Bis voraussichtlich Dienstag wird der Einsatz im Nachbarland andauern.

Das THW ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit knapp 80.000 Freiwilligen, davon die Hälfte Einsatzkräfte, ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt. Dazu gehören unter anderem technische und logistische Hilfeleistungen im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie im Auftrag von UN-Organisationen.

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