Trichinellen bei einem Wildschwein nachgewiesen

Bei einem Wildschwein wurde am 10.05.2021 bei der Routineuntersuchung von Proben mittels der Digestionsmethode Trichinellen nachgewiesen. Das Tier war mit den parasitischen Würmern befallen. Es wurde als „untauglich“ beurteilt und der unschädlichen Beseitigung zugeführt.

Erlegt wurde das Tier im Bereich der Gemarkung Falkenwalde.

In diesem Zusammenhang weist der Amtstierarzt zum wiederholten Male darauf hin, dass von jedem zur Strecke gebrachten Wildschwein Proben der Untersuchung zuzuführen sind. Die vorgeschriebenen Proben sind A) Zwerchfellpfeiler und B)Unterarmmuskulatur. Die Probenmenge muss so ausreichend und untersuchungswürdig (also sauber, nicht gefroren) sein, dass problemlos noch Folgeuntersuchungen am gleichen Tag möglich sind. Weiterhin ist die telefonische Erreichbarkeit des Jagdausübungsberechtigten bis zum Abschluss der Untersuchungen zu gewährleisten.

Angesichts des Trichinellennachweises ist der Verbraucher von Wildschweinefleisch gut beraten, sich nach der Trichinellenfreiheit beim Abgebenden zu erkundigen.

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