Über fünf Millionen Euro für Brandenburgs Sportstätten

Im Rahmen des Investitionspaktes zur Förderung von Sportstätten 2020 bewilligt das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung im Rahmen der Städtebauförderung Fördermittel in Höhe von 5,3 Millionen Euro für einen Umsetzungszeitraum von 2020 bis 2022. Mit diesem temporär höheren Förderansatz sollen Kommunen beim Erhalt ihrer Sportinfrastruktur unterstützt werden.

Guido Beermann: „Ob jung oder junggeblieben – Sport macht allen Altersgruppen Spaß und ist gut für die Gesundheit. Sportstätten sind aber nicht nur Orte der Bewegung, sondern auch Orte der Begegnung. Wir wollen den Städten und Gemeinden in Brandenburg helfen, ihre Sporthallen und -plätze zu sanieren und zu modernisieren. Mit dem Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten 2020 gewähren wir zum Abbau von Sanierungsstaus einen höheren Fördersatz als in der klassischen Städtebauförderung. Besonders wichtig bei der Auswahl der Projekte sind uns die Aspekte Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und die zügige Umsetzbarkeit.“

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung fördert im Programmjahr 2020 folgende Projekte:

 

Beeskow – Neugestaltung Sport- und Freizeitplatz „Luchgraben“

Rund 800.000 Euro an Fördermitteln fließen in die Neugestaltung des Sport- und Freizeitplatzes „Luchgraben“ in Beeskow. Geplant ist eine neue, öffentlich zugängliche Sport- und Freizeitfläche mit Bolzplatz, Skateranlage, Fahrradparcours und Bouldermöglichkeiten. Mit dem Vorhaben werden die Sport- und Begegnungsmöglichkeiten für verschiedene Altersgruppen erheblich erweitert und eine ungenutzte Brachfläche neugestaltet.

Brandenburg an der Havel – Sanierung Sporthalle Wilhelm-Busch-Grundschule

Gefördert wird die energetische Sanierung der bestehenden Sporthalle der Wilhelm-Busch-Grundschule im Stadtquartier Hohen­stücken in Brandenburg an der Havel. Die Sporthalle ist eine wichtige, soziale und integrative Einrichtung für das Quartier Hohenstücken. Mit den bewilligten Mitteln in Höhe von gut 700.000 Euro werden die Sportmöglichkeiten für die Grundschule und weitere Kindereinrichtungen sowie 10 Vereine und Sportgruppen vergrößert.

Cottbus – Ersatzneubau Sporthalle für das Grundschulzentrum

Die Stadt Cottbus erhält von Bund und Land Fördermittel in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro für einen Ersatzneubau der Sporthalle am geplanten Grundschulzentrum im Stadtteil Ströbitz. Dabei soll das Bestandsgebäude zusammen mit den Außenanalagen umgebaut und saniert werden. Der Bau der Turnhalle ist die Grundlage für eine Inbetriebnahme der Grundschule in Ströblitz, die aufgrund der steigenden Schülerzahlen reaktiviert werden soll. Die Sportstätte soll darüber hinaus dem Verein- und Breitensport zur Verfügung gestellt werden und so die Sport- und Freizeitmöglichkeiten in der Innenstadt verbessern.

Schwedt – Neubau Sozialgebäude auf dem Sportplatz „Dreiklang“

Mit 780.000 Euro Fördermitteln wird der Neubau eines Sozialgebäudes als Bestandteil eines gebündelten, innerstädtischen und langfristig gesicherten Schul- und Sportstandortes in Schwedt unterstützt. Das Vorhaben ergänzt das bereits laufende Projekt „Erweiterung und Qualifizierung der Grundschule Astrid Lindgren“. Das neue Sozialgebäude erweitert die Nutzungsmöglichkeiten für den Sportplatz sichtbar und ermöglicht eine ganztägige Sportplatznutzung für Schule und Vereine.

Templin – Ersatzbau Tribüne Stadion Templin – Ostabschnitt

Das Stadion der Freundschaft in Templin erhält eine neue Osttribüne. Das Projekt wird mit Zuwendungen in Höhe von rund 360.000 Euro von Bund und Land gefördert. Das Stadion wird von Schulen, Vereinen, Ligasport und als Trainingslager genutzt und hat damit auch überregionale Bedeutung. Deshalb wurde mit Hilfe der Städtebauförderung schon die Sanierung der Westtribüne, des Sozialgebäudes und der Zuwegungen zu den Sportstätten in Vorjahren umgesetzt. Mit dem Ersatzbau für die Osttribüne ist eine noch umfassendere Nutzung des Stadions möglich.

Der Investitionspakt Sportstätten („Goldener Plan“) soll Kommunen beim Erhalt ihrer Sportinfrastruktur innerhalb der bestehenden Gebietskulissen der Städtebauförderung unterstützen. Ziel ist es, Orte zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der sozialen Integration aller Bevölkerungsgruppen zu schaffen, gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen und die Gesundheit der Bevölkerung zu fördern.

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