Umgestalteter Bahnhofsvorplatz in Werder (Havel) bringt mehr ÖPNV-Kunden-Komfort

Neue Haltestellen bringen kürzere Wege, verbesserte Kundeninformation
und Barrierefreiheit
Mit dem der Freigabe des neugestalteten Bahnhofsvorplatzes am 28. November 2020 können sich
die ÖPNV-Nutzer über zahlreiche Verbesserungen freuen:
In der Mittelinsel wurde Platz für einen zusätzlichen Bussteig geschaffen. Wartende Fahrgäste
erhalten somit mehr Platz. Die Abfahrtspositionen sind übersichtlicher angeordnet. Die Busse
erhalten mehr Abstell- und Haltekapazitäten, damit die Pausen ungestört verbracht werden können
und das gegenseitige Blockieren reduziert wird.
Durch die Vergrößerung der Anlage wurden die Abfahrtshaltestellen der Buslinien neu geordnet:
Vor dem Bahnhofsgebäude verbleibt der Bussteig 1. Hier fahren die Linien 607 und 631 Richtung
Potsdam ab. Ein größerer Fahrgastunterstand bietet einen komfortableren Wetterschutz für die
ÖPNV-Kunden. Die weiteren Linien fahren vom neuen Bussteig auf dem Vorplatz, von den
Positionen 2 (Linien 632, 633, 634 und 641) und 3 (Linie 630) ab.
Der Ausstieg erfolgt nun grundsätzlich an einem der Bussteige auf dem Bahnhofsvorplatz und nicht
mehr auf der Südseite der Adolf-Damaschke-Straße. Der Umsteigeweg zum Zug und zwischen
den Buslinien wird damit kürzer und vor allem sicherer, da die Querung der Adolf-DamaschkeStraße nicht mehr nötig ist.
Der gesamte Bahnhofsvorplatz erhielt eine barrierefreie Ausstattung mit einem Blindenleitsystem
und „Kasseler Borden“ für barrierefreien Ein- und Ausstieg. Digitale Fahrgastinformationsanzeigen
(DFI) geben nun an allen Abfahrtspositionen Echtzeitauskunft über die nächsten Abfahrten. Eine
Überarbeitung und Erweiterung der Beleuchtung sorgt für erhöhte Sicherheit.

Auf allen den Bahnhof Werder (Havel) bedienenden Linien kommt es mit der Inbetriebnahme des
neuen Busverkehrsplatzes zu Fahrplanänderungen im Bereich weniger Minuten. Unter anderem
verkehrt die Linie 631 in Richtung Potsdam wieder bis zu 2 Minuten früher.
Die Bauarbeiten der Stadt Werder (Havel) hatten im Juli begonnen. „Der Umbau wurde notwendig,
da mit dem erfolgreichen powerbus-Konzept der Bustakt erhöht wurde und damit auch die
Nachfrage am öffentlichen Personennahverkehr gestiegen ist“, so Werders 1. Beigeordneter
Christian Große. „Im Zuge eines neuen Infrastrukturkonzepts werden weitere Um- und Neubauten
von Bushaltestellen in Werder erfolgen.“
Beim Umbau des Bahnhofsvorplatzes handele es sich um eine temporäre Lösung zur
Verkehrssicherheit und zum Schutz der Fahrgäste. Ein grundlegender Umbau ist mit dem Bau des
Rad- und Fußgängertunnels geplant.

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