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Umweltamt Dahme-Spreewald informiert zu gefährlichen Abfällen

Asbestzementplatten und alte Holzbahnschwellen ordnungsgemäß entsorgen

 

Immer wieder finden Mitarbeiter der unteren Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald Anzeigen zum Verkauf von Dachplatten/Wellplatten und alten Holzbahnschwellen, sei es am Schwarzen Brett oder online.

Oft lagern Asbestzementplatten noch irgendwo auf dem eigenen Grundstück oder wurden beispielshalber frisch vom Dach demontiert. Dass Asbest schädlich ist, sollte der breiten Bevölkerung inzwischen bekannt sein. So können die Asbestfasern unter anderem Lungenkrebs auslösen. Für verbaute Asbestprodukte auf Gebäuden besteht Bestandsschutz. Werden diese jedoch abgebaut, so ist zwingend die Entsorgung vorzunehmen. Eine erneute Verwendung zum Beispiel für den Kompostbau oder als Abdeckung für Holzstapel ist generell nicht erlaubt.

Alte Holzbahnschwellen sind in der Regel mit Teeröl behandelt. Teeröle beinhalten ebenfalls krebserregende Stoffe. Nur durch die Behandlung mit diesen schädlichen Stoffen, sind die Bahnschwellen so lange haltbar. Auch hier gilt: Werden verbaute Bahnschwellen ausgebaut, sind diese zwingend zuentsorgen. Eine Wiederverwendung beispielsweise als Beeteinfassung/Hochbeet, als Koppelpfahl oder für den Stegbau ist nicht zulässig.

Asbestzementplatten und auch alte Holzbahnschwellen unterliegen nach dem Ausbau dem Abfallrechtund sind als gefährlicher Abfall einzustufen. Wer diese Abfälle verkauft oder nur verschenkt, macht sich gegebenenfalls dem unerlaubten Umgang mit Abfällen strafbar.

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