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USA / Vereinigte Staaten: Reise- und Sicherheitshinweise

Aktuelle Hinweise
Derzeit entsteht im Golf von Mexiko ein tropischer Sturm, der sich bis Freitagabend zu Hurrikan „Barry“ entwickeln soll. Auf Grundlage einer Warnung des US-amerikanischen National Hurricane Center wurde für die Bundesstaaten Louisiana und Mississippi sowie die Stadt New Orleans der Ausnahmezustand erklärt. In New Orleans gibt es erste Evakuierungsanordnungen für tiefer gelegene Gebiete an den Ufern des Mississippi. Es muss insbesondere mit heftigem Starkregen, Überflutungen und in Folge Stromausfällen etc. gerechnet werden.
Reisenden wird empfohlen, Informationen der lokalen Behörden zu beachten und insbesondere Evakuierungsanweisungen Folge zu leisten, z.B. zu New Orleans https://ready.nola.gov/home/ ,  zu Hurrikan „Barry” https://ready.nola.gov/incident/potential-tropical-cyclone/ oder über den National Weather Service https://www.weather.gov/.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Terrorismus Die US-Regierung warnt vor Attentaten und ruft zu besonderer Vorsicht auf. Zuletzt wurden am 31. Oktober 2017 und am 11. Dezember 2017 in Manhattan/New York Anschläge verübt, bei denen es mehrere Todesopfer bzw. Verletzte gab.
Kriminalität Reisende sollten stets auf Ihre Wertgegenstände achten. Geld, Tickets und andere Wertgegenstände sollten an einem sicheren Ort, z. B. im Hotel Safe, aufbewahrt und auch nicht in einem geparkten Wagen zurückgelassen werden. Vor allem an Flugplätzen, Busbahnhöfen oder Bahnhöfen ist Vorsicht vor Taschendieben geboten. Von allen wichtigen Dokumenten, einschließlich Flugticket, sollten Kopien angefertigt und getrennt aufbewahrt werden. In den USA ist es vergleichsweise leicht, in den Besitz von Waffen zu gelangen. Bewaffnete Überfälle oder Amokläufe kommen vereinzelt vor. Im Falle eines bewaffneten Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.
Innenpolitische Lage In den gesamten USA kann es aktuell häufiger zu politischen Demonstrationen kommen. Dabei besteht auch eine erhöhte Gefahr politisch motivierter Gewalt. Es wird daher empfohlen, insbesondere in städtischen Ballungszentren die Nachrichtenlage aufmerksam zu verfolgen und Demonstrationen weiträumig zu meiden.
Naturkatastrophen In der Karibik, den südlichen Bundesstaaten der USA sowie Hawaii ist von Mai bis November Hurrikan-Saison. Im Mittleren Westen der USA besteht zwischen März und Juli die Gefahr von Tornados. Die US-amerikanischen Außengebiete im Pazifik Guam und die Nördlichen Marianen können von Taifunen betroffen sein. Reisende in diese Regionen werden gebeten, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/-/200794 zu beachten und sich informiert zu halten, z.B. über das zuständige National Hurricane Center https://www.nhc.noaa.gov/.
In den Wintermonaten können insbesondere im mittleren Westen und Norden extreme Kälte und an der Ostküste Schneestürme auftreten, die das öffentliche Leben stark beeinträchtigen, zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und auch Einschränkungen im Flugverkehr führen können. Reisende sollten auf entsprechende Meldungen in den Medien und ggf. Hinweise der lokalen Behörden achten.
Vor allem in den Monaten Juni bis Dezember kommt es in Kalifornien aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbränden, die oft nur schwer unter Kontrolle gebracht werden können. Stets aktuelle Informationen bietet das Department of Forestry and Fire Protection http://www.fire.ca.gov/current_incidents, zur Luftqualität AirNow https://www.airnow.gov/. Auch in anderen Bundesstaaten, insbesondere im Süden und Südwesten der USA, können Busch- und Waldbrände auftreten. Reisende sollten auch hierzu auf entsprechende Meldungen in den Medien und ggf. Hinweise der lokalen Behörden achten.
Teile der USA liegen in einer seismisch aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben kommen kann. Das Risiko ist in Alaska, Hawaii und im Westen der USA am höchsten. Im Westen der USA, in Alaska sowie im Bundesstaat Hawaii befinden sich zudem zahlreiche Vulkane. Zwischen Anfang Mai und September 2018 ist es zu Erdbeben und Ausbrüchen des Vulkans Kilauea im Südosten von Big Island gekommen. Entlang des Vulkans ist an vielen Stellen Lava ausgetreten. Es kommt immer wieder zu Straßensperrungen. Bei Ausflügen auf Vulkanen sollten Reisende besonders vorsichtig sein, sich von ortskundigen Führern begleiten lassen und Anweisungen von Sicherheitskräften wie auch Sperrzonen unbedingt beachten. Aktuelle Informationen zu Warnstufen finden sich unter U.S. Volcanoes and Current Activity Alerts https://volcanoes.usgs.gov/index.html, Verhaltenshinweise sind bei der Hawaii Emergency Management Agency http://dod.hawaii.gov/hiema/ sowie auf der Webseite des County of Hawaii http://www.hawaiicounty.gov/active-alerts abrufbar. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum https://www.gfz-potsdam.de/medien-kommunikation/infothek/merkblaetter/, speziell für die USA das USGS Earthquake Hazards Program http://earthquake.usgs.gov/. Ausführliche Informationen zu allen Katastrophen in den USA, getroffenen Maßnahmen und noch möglichen Beeinträchtigungen finden sich bei der Federal Emergency Management Agency FEMA https://www.fema.gov/.
Krisenvorsorgeliste Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste http://elefand.diplo.de/ einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis/1796970 zu beachten.

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