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VCC West – Erfolgsmodell für den Umgang mit der Pandemie

Brandenburger Klinikkooperation hat sich bewährt und unterstützt Kliniken bei der Aufnahme des Regelbetriebs

 

Die Klinikkooperation „Versorgungscluster Corona West-Brandenburg“ (VCC West) hat seit Aufnahme der Arbeit durch die zentrale Koordinierungsstelle am 06. April 2020 ein überproportionales Wachstum erfahren. Ein wesentlicher Grund für die aktuelle Nachfrage ist die Aufnahme des Regelbetriebs in den einzelnen Kliniken.

Aktuell hat die Koordinierungsstelle des VCC, die durch Mitarbeiter der verschiedenen Kliniken besetzt ist, im Städtischen Klinikum Brandenburg ca. 400 Patienten erfolgreich verlegt. Der Leiter der Koordinierungsstelle Christian Pellehn erwartet, dass die Marke von 500 Patienten in dieser Woche überschritten wird.

Mit Stand 18.05.2020 wurden unter anderem 220 Patienten aus Potsdam, 140 Patienten aus Brandenburg und 19 Patienten aus Bad Belzig durch die Koordinierungsstelle VCC West verlegt.

Hintergrund war, dass Krankenhausbetten für schwer erkrankte COVID-19-Fälle gezielt genutzt und freigehalten wurden, so dass diese Patienten unmittelbar aufgenommen, diagnostiziert und behandelt werden konnten. Patienten ohne COVID-19-Erkrankung wurden dafür unkompliziert in andere Kliniken des Netzwerks verlegt, um dort die optimale Behandlung zu erfahren.

Zu den Kliniken die Patienten über das VCC aufgenommen haben, gehörten insbesondere das Städtische Klinikum Brandenburg mit 70 Patienten, Sankt-Marien Krankenhaus 70, das Johanniter-Krankenhaus Treuenbrietzen mit 35 Patienten, das KMG Klinikum Luckenwalde mit 30 Patienten, Evangelisches Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow mit 28 Patienten und die Havellandkliniken in Nauen mit 23 Patienten.

Dadurch ist es auch erfolgreich gelungen, bestimmte Kliniken des Netzwerks, die auf andere Erkrankungen spezialisiert sind, frei von COVID-19 Infektionen zu halten. Dieses Vorgehen hat die Funktionsfähigkeit der Krankenhäuser der gesamten Region gesichert.

Ganz wesentlich zum Erfolg der Kooperation beigetragen haben die Rettungsleitstellen in Potsdam, Brandenburg an der Havel und Cottbus, die eng abgestimmt mit der Koordinierungsstelle die notwendigen Transportkapazitäten kurzfristig und flexibel ausgebaut haben.

Über das Versorgungscluster Corona West“ (VCC)

Das VCC West ist eine umfassende Kooperation von Kliniken aus Brandenburg an der Havel, Potsdam, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming und dem Havelland unter Federführung des Städtischen Klinikum Brandenburg, der RECURA Kliniken Beelitz Heilstätten und des Johanniter-Krankenhauses Treuenbrietzen. Das Versorgungsgebiet umfasst mit mehr als 800.000 Einwohnern etwa ein Drittel der Einwohner des Landes Brandenburg. Die zentrale Koordinierungsstelle befindet sich im Städtischen Klinikum Brandenburg.

Ziel der umfassenden Kooperation ist die optimale medizinische Versorgung aller Patienten unter Berücksichtigung der vorhandenen Gesamtressourcen. COVID-19 Patienten können innerhalb des Netzwerks barrierefrei gesteuert werden. Dadurch wird die bestmögliche Versorgung erreicht und gleichzeitig die Funktionsfähigkeit des zentralen Schwerpunktversorgers und aller beteiligten Krankenhäuser für die Behandlung aller anderen akuten Erkrankungen gesichert.

Das VCC besteht aus folgenden Mitgliedern: Städtisches Klinikum Brandenburg; RECURA Kliniken Beelitz-Heilstätten; Johanniter-Krankenhaus Treuenbrietzen; St. Marienkrankenhaus Brandenburg; Asklepios Klinikum Brandenburg; Klinikum Westbrandenburg (Kinderklinik); Vamed Klinik Hohenstücken; Havelland Kliniken Rathenow und Nauen; Reha Klinik Oberlin Bad Belzig; Evangelisches Diakonissenhaus Lehnin; Ernst von Bergmann Klinikum, Standort Potsdam und Standort Bad Belzig; Alexianer St. Josefs Krankenhaus Potsdam; Evangelisches Zentrum für Altersmedizin Potsdam; Oberlinklinik Potsdam; Evangelisches Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow; KMG Klinikum Luckenwalde.

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