VCC West passt Covid-Bettenkapazitäten an

Schrittweise Rückkehr zur Regelversorgung unter Pandemie

  • Reduzierung von COVID-Betten im VCC Netzwerk Brandenburg West
  • Flexible Aufstockung der vorgehaltenen Betten bei Bedarf jederzeit möglich
  • Fokus wieder mehr auf medizinische Versorgung von NON-Covid-Patienten richten

Potsdam, 17. Februar. In Folge der derzeit sinkenden Covid-19-Fallzahlen ist auch der Bedarf an separat vorgehaltenen Behandlungskapazitäten für COVID-Patienten stark zurückgegangen. Schon seit einigen Wochen wird dies auch im VCC Netzwerk beobachtet. Am 11. Februar 2021 informierte das MSGIV die Krankenhäuser des VCC-Netzwerks über eine `Befristete Aussetzung der Allgemeinverfügung zur Regelung von Freihaltekapazitäten in Brandenburger Krankenhäusern vom 09.01.2021´. Diese Aussetzung ist zunächst bis 28. Februar befristet, da die Auswirkungen der Sars-Cov-2 Mutationen bisher unbekannt sind, wie das MSGIV verlautbarte.

Die Kliniken des VCC Netzwerks haben in den vergangenen Wochen eine gemeinsame Planung vorbereitet, wie der strukturierte Rückbau der COVID-Kapazitäten des Netzwerkes sinnvoll erfolgen kann. Diese Pläne konnten nun durch die Aussetzung der Freihaltekapazitäten konkretisiert und deren Umsetzung gestartet werden. Das Konzept umfasst alle Kliniken im VCC Netzwerk.

Dabei werden die aktuelle Entwicklung der Sars-Cov-2-Mutationen und deren Auswirkungen auf den Pandemieverlauf aufmerksam beobachtet. Das VCC Netzwerk hat daher Strategien eingeplant, wie die Bettenkapazitäten für die Covid-Versorgung kurzfristig wieder aufgestockt werden könnten, sollte dies wieder erforderlich werden. Die Kliniken des VCC Netzwerks haben – analog zum Aufbau der Bettenkapazitäten – ein Stufenmodell erarbeitet, welches in Abhängigkeit der Auslastung der Covid-Bereiche sukzessive die Bettenkapazitäten in den Kliniken reduzieren wird.

Konkret bedeutet dies für das KEvB im ersten Schritt eine Reduzierung auf 16 Covid-Intensivbetten sowie 42 Covid-Normalbetten. In einem nächsten Schritt könnten dann stufenweise zuerst weitere Covid-Normalbetten reduziert werden und die Bettenvorhaltung so dem aktuellen Bedarf angepasst werden.

Die schrittweise Reduzierung der COVID-Betten im VCC Netzwerk ist ein wichtiger Schritt hin zu einem Regelbetrieb der Krankenhäuser unter Pandemiebedingungen. Denn: die Aufstockung der Kapazitäten zur medizinischen Versorgung von Non-Covid-Patienten ist dringend geboten.

Über das Versorgungscluster Corona West (VCC)

Das VCC West ist eine umfassende Kooperation von Kliniken aus Brandenburg an der Havel, Potsdam, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming und dem Havelland unter Federführung des Ernst von Bergmann Klinikums, des Städtischen Klinikum Brandenburg, der RECURA Kliniken Beelitz Heilstätten und des Johanniter-Krankenhauses Treuenbrietzen. Das Versorgungsgebiet umfasst mit mehr als 800.000 Einwohnern etwa ein Drittel der Einwohner des Landes Brandenburg. Die zentrale Koordinierungsstelle befindet sich im Klinikum Ernst von Bergmann.

Ziel der umfassenden Kooperation ist die optimale medizinische Versorgung aller Patienten unter Berücksichtigung der vorhandenen Gesamtressourcen. Patienten können innerhalb des Netzwerks barrierefrei gesteuert werden. Dadurch wird die bestmögliche Versorgung erreicht und gleichzeitig die Funktionsfähigkeit der zentralen Schwerpunktversorger und aller beteiligten Krankenhäuser für die Behandlung aller anderen akuten Erkrankungen gesichert.

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