Veranstaltungsreihe ZEITSCHNITT – Grenzen und Freiheit ab 12.08.21

ZEITSCHNITT – Grenzen und Freiheit
Zur Erinnerung an den Mauerbau vor sechzig Jahren

Eine Veranstaltungsreihe der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur in Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam

Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a, 14467 Potsdam,
ticket@filmmueum-potsdam.deEintritt 3 Euro

Donnerstag, 12. August 2021, 19:30 Uhr
… und deine Liebe auch 
(R: Frank Vogel, DDR 1962, 92‘)

Freitag, 13. August 2021, 19:30 Uhr
ZEITSCHNITT Spezial – Die Mauer im Spiegel von Kurzfilmen aus vier Jahrzehnten
Einführung durch den Filmhistoriker und –kurator Dr. Claus Löser

Sonntag, 15. August 2021, 19:30 Uhr
Preis der Freiheit 
(R: Egon Monk, BRD 1966, 83‘)

Im Jahr 2021 wird die Film- und Veranstaltungsreihe »Zeitschnitt« bereits zum zehnten Mal durch Brandenburg reisen – diesmal zum Thema »Grenzen und Freiheit«.
Damit geht die Reihe auf den 13. August 1961 ein: 2021 jähren sich der Mauerbau in Berlin und die militärische Befestigung der innerdeutschen »Grünen Grenze« zum 60. Mal. Dieses einschneidende Ereignis des Kalten Kriegs prägte fast 30 Jahre lang das bipolare Weltbild inmitten Europas. Erst infolge der Friedlichen Revolution im Herbst 1989 konnten die damit verbundenen Trennungen von Familien und Landschaften sowie die Teilung der Stadt Berlin überwunden werden. Deutschland beendete 50 Jahre nach dem von den Nationalsozialisten entfachten Weltkrieg die eigene Zweistaatlichkeit und gab einen wichtigen Impuls für die europäische Einigung.
Die Filmreihe wird dieses historisch einzigartige Geschehen mit Filmen nachzeichnen – mal dokumentarisch, mal fiktional, mal ernst, mal heiter, mal aus unmittelbaren und dann wieder aus rückblickenden Perspektiven. Sie zeigt, dass es auch in den tiefsten Phasen des Kalten Kriegs stets Gegenkräfte gegeben hat, die sich für eine Überwindung des Status quo eingesetzt haben.

Die Kurzfilme vom 13. August im Überblick:
Solang noch unter‘n Linden (R: Kurt Tetzlaff, DDR 1959, 14 min), Der Schlag hat gesessen
(PR: Armeefilmstudio, DDR 1961, 8 min), Unsere Staatsgrenze (PR: Armeefilmstudio, DDR 1979, 12 min), Berliner Blau (R: Hartmut Jahn, Peter Wensierski, BRD 1986, 15 min), Ein-Blick (R: Gerd Conradt, BRD 1986, 11 min), Im Schatten der Mauer (R: Beate Fichtner-Neumann, D 1990, 19 min)

Im gesamten Monat August im Kino2online (https://filmmuseum-potsdam.cinemalovers.de/de/home), dem virtuellen Kinosaal des Filmmuseums Potsdam:

Spuren
 (R: Eduard Schreiber, DDR 1989, Dok., 21‘)
Mit einem Einführungsvideo des Filmhistorikers und –kurators Dr. Claus Löser

Bitte beachten: Aufgrund der bestehenden Abstands- und Hygieneregeln im Land, sind die zulässigen Personenzahlen in den Ausstellungen und im Kinosaal begrenzt. Wir empfehlen eine rechtzeitige Ticketreservierung und bitten unsere Besucher*innen weiterhin um die Einhaltung der gängigen Schutzmaßnahmen.

%d Bloggern gefällt das: