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Verein Stadtgeschichte Rheinsberg: Land unterstützt Baumaßnahme mit knapp 18.000 Euro

Der Verein Stadtgeschichte Rheinsberg kann in einem Nebengebäude seines historischen Vereinsdomizils eine Gewölbedecke neu bauen lassen. Die Landesregierung ermöglicht das Projekt mit Lottomitteln in Höhe von fast 18.000 Euro. Nachdem Mitglieder des Vereins die einsturzgefährdete preußische Kappendecke in den vergangenen Wochen in Eigenleistung abgerissen und den Schutt und die verrosteten Träger entsorgt haben, kann nun eine Spezialfirma mit dem Neuaufbau beginnen. 

Der vor 15 Jahren gegründete Verein hatte das Gebäudeensemble aus dem 18. Jahrhundert Anfang 2017 erworben, um dort ein „Haus der Stadtgeschichte“ einzurichten. In mehreren Ausstellungs- und Archivräumen stellt der Verein die Geschichte der Stadt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin dar, zeigt wechselnde Ausstellungen und präsentiert Museumsstücke. Gehörten dem Verein bei der Gründung sieben Mitglieder an, sind es heute schon 120.

Staatskanzleichef Martin Gorholt betonte: „Ich bin beeindruckt von dem Fleiß und dem Elan der Vereinsmitglieder. Wer sich so reinhängt, hat unsere Unterstützung wahrlich verdient. Damit können wir einen kleinen Beitrag leisten, damit der Verein seine Arbeit künftig noch besser sichtbar machen kann.“

Aus der Gewölbedecke im Nebengebäude waren bereits Teile der Verankerung herausgebrochen, und ein Statiker hatte die Decke als nicht mehr tragfähig und dringend sanierungsbedürftig eingestuft. Die Decke ist in zweierlei Hinsicht wichtig: Sie bildet den Boden des Archivs, das künftig öffentlich zugänglich sein soll, und sie überspannt den Keller, in dem der Verein wichtige Arbeitsmaterialien lagern will. Derzeit sind zahlreiche Sammelobjekte in Räumen der Stadt Rheinsberg untergebracht.

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