Verkehrsunfall mit Sachschaden (Gefährdung des Straßenverkehrs, betäubungsmittelbedingt)

Der am 01.10.2020, 09:45 Uhr von einem 22-jährigen russischen Staatsangehörigen auf dem rechten Fahrstreifen der BAB 10 zwischen dem AD Havelland und der AS Oberkrämer in Richtung AD/K Oranienburg geführte in Polen zugelassene Pkw Opel kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der rechten Seitenschutzplanke, weil der Vorgenannte mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs war, mithin unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Dass der unverletzte Delinquent unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, ergab sich aus körperlichen Auffälligkeiten. Zudem reagierte ein Drogentest auf Opiate bzw. Opiatmetabolite. Zwecks Beweissicherung wurde eine Blutprobenentnahme organisiert, welche von einem Arzt realisiert wurde. Der Führerschein des Russen wurde zwecks Entziehung der Fahrerlaubnis beschlagnahmt.

Bei der Überprüfung des ebenfalls unverletzten Beifahrers, einem 21-jährigen russischen Staatsangehörigen, wurde festgestellt, dass sich dieser derzeit unerlaubt im Inland aufhält, weil die ausländerrechtliche Duldung (Aussetzung der Abschiebung) abgelaufen ist. Insofern wurde dieser aufgefordert, unverzüglich die Ausländerbehörde zur Klärung des weiteren Aufenthalts aufzusuchen.

Gegen beide Russen wurde jeweils ein Strafverfahren eingeleitet – gegen den Fahrer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, gegen den Beifahrer wegen unerlaubten Aufenthalts.

Der Gesamtschaden des Unfalls wird auf 1.500 Euro beziffert.

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