Versammlung der Migrantenselbstorganisationen – Samo.fa Dialogkonferenz 2022 – in Potsdam

Am Freitag, den 24. Juni, findet ab 13 Uhr die jährliche Versammlung der Migrantenselbstorganisationen in Potsdam, die Samo.fa Dialogkonferenz, statt. Teilnehmende sind Vertreter*innen verschiedener Migrantenselbstorganisationen, die in Potsdam, und teilweise darüber hinaus, wirken. Neben der Begrüßung durch den Organisator Oibri Mokini wird es ein Grußwort der Beauftragten für Migration und Integration der Landeshauptstadt Potsdam, Dr. Amanda Palenberg, geben.

Dr. Amanda Palenberg, Beauftragte für Migration und Integration der Landeshauptstadt Potsdam sagt dazu: „Migrantenselbstorganisationen sind wichtige Akteur*innen, die Teilhabe von Migrant*innen fördern und fordern. Als solche müssen sie auch in der Verwaltung, in der Politik und in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Sichtbar werden sie häufig als Aktivist*innen und Kritiker*innen der Behörden oder der Politik. Dies ist eine der wenigen Möglichkeiten, Forderungen zu stellen oder auf Missstände aufmerksam zu machen, denn Menschen mit Migrationshintergrund sind in den Fachverwaltungen der Landeshauptstadt Potsdam sowie in der Kommunalpolitik massiv unterrepräsentiert. Sie sind wichtige Multiplikator*innen, die ihre Perspektiven insbesondere – aber nicht ausschließlich – in migrations- oder integrationsspezifische Prozesse einbringen können. Diese Strukturen müssen gestärkt werden!“

In zwei Diskussionsrunden wird debattiert, wie das Engagement von Geflüchteten-Initiativen und Ehrenamtlichen unterstützt werden kann und auch, welche Herausforderungen sich dabei insbesondere Potsdam als Stadt aber auch Brandenburg als Flächenland stellen müssen.

Eingeladen sind dazu neben den Integrationsbeauftragten unter anderem der Migrantenbeirat der Landeshauptstadt Potsdam, das Refugee Radio Potsdam, FEM e. V. (Forum des Empowerments und Teilhabe für Migranten) ICDI e.V (Internationales Center für Deutsche und Immigranten), Refugees Emancipation e.V., Mosaikstein e.V. Damit sind Akteur*innen aus verschiedenen Communities Potsdams vertreten. Die Vereine haben verschiedene Arbeitsschwerpunkte, es eint sie jedoch eine Sache: der Kampf gegen Rassismus und für mehr Teilhabe für Menschen mit Migrationsbiographie.

Obiri Mokini, Lokal Koordinator samo.fa Projekt Potsdam, ergänzt: „Es ist sehr wichtig, dass Migrantenorganisationen existieren und sich stark vernetzen, um Perspektiven zu erweitern und Diskriminierungen zu reduzieren. Das Engagement von Migrantenorganisationen in politischen Aktivitäten stärkt nicht nur Migranten und Flüchtlinge, es fördert das friedliche Zusammenleben in der Gemeinschaft.“

Gefördert wird die Veranstaltung durch die Beauftragte für Migration und Integration der Landeshauptstadt Potsdam und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

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