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Verstoß gegen das Kontaktverbot und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

#Wismar (ots)

Einer Streife des Polizeihauptreviers Wismar fiel heute (03.04.2020) 
im Bereich Wismar-Wendorf eine fünfköpfige Gruppe auf, da sie 
offensichtlich gegen das geltende Kontaktverbot verstieß. Während der
Sachverhaltsaufnahme verweigerte ein 42-jähriger Tatverdächtiger 
jegliche Mitwirkung und bedrohte die eingesetzten Beamten mit einem 
Messer. Erst unter Vorhaltung der Dienstwaffe konnte der Angriff 
beendet werden. 

Der Vorfall ereignete sich gegen 14:30 Uhr in der Nähe eines 
Supermarktes in der Rudolf-Breitscheid-Straße. Nach bisherigen 
Erkenntnissen stellten Beamte des Polizeihauptreviers Wismar in 
diesem Bereich eine Gruppe fest, die gegen die aktuell geltende 
SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung verstießen. Demnach ist es 
untersagt, sich in Gruppen von mehr als zwei Personen aufzuhalten. 
Gegen die betroffenen Personen wurde eine Ordnungswidrigkeitsanzeige 
aufgenommen. 

Einzig der 42-jährige Beschuldigte widersetzte sich der Maßnahme und 
bedrohte die Beamten mit einem Messer. Auch nach mehrfacher 
Aufforderung, dieses fallen zu lassen, ließ er sich nicht davon 
abbringen und gestikulierte damit in Richtung der Beamten. Da er sich
trotz Androhung der Beamten, alternative Einsatzmittel anzuwenden, 
auf diese zubewegte, richteten diese eine Dienstwaffe auf ihn. Erst 
dann ließ der Beschuldigte das Messer fallen. Der Beschuldigte wurde 
für eine Blutprobenentnahme ins Polizeihauptrevier Wismar gebracht. 
Ein Vortest ergab einen Atemalkoholwert von 2,83 Promille.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte 
entlassen und ein Platzverweis für den Geschehensort ausgesprochen.
Gegen ihn laufen unter anderem Ermittlungen wegen des Widerstands 
gegen Vollstreckungsbeamte.
  
Alle am Sachverhalt Beteiligten sind deutscher Staatsangehörigkeit.
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