Volkswirtschaftliche Einbußen in Milliardenhöhe – Vorstellung der Studie „Volkswirtschaftliche Kosten der Russland-Sanktionen“ am 10.12.2020

Die seit dem Jahr 2014 durch den Ukraine-Konflikt bestehenden politischen Spannungen zwischen Russland, der EU und den USA stellen die Geschäftsbeziehungen zwischen deutschen und russischen Unternehmen auf eine harte Belastungsprobe. Die von der EU und den USA verhängten Sanktionen sind nach wie vor in Kraft und wurden über die Jahre ausgeweitet. Auch das russische Importverbot für Agrarprodukte und Lebensmittel aus der EU hat Gültigkeit.

In den Debatten um einen freien und fairen internationalen Handel ist das Für und Wider von Sanktionen immer wieder diskutiert worden. Die tatsächlichen Kosten der EU-, US- und Russland-Sanktionen konnten bislang nie quantifiziert werden. Unter Federführung der IHK Düsseldorf haben die IHK Cottbus und die IHK Potsdam sowie weitere deutsche IHKs eine Studie in Auftrag gegeben, die die volkswirtschaftlichen Kosten solcher Sanktionen konkret beziffert. Dabei wurde deutlich, dass die Sanktionen für alle Beteiligten mit ökonomischen Kosten verbunden sind. Die jährlich entgehenden volkswirtschaftlichen Einbußen gehen vor allem für Deutschland in die Milliarden.

Die Ergebnisse der IHK-Studie „Die volkswirtschaftlichen Kosten der Russland-Sanktionen“

werden am 10. Dezember 2020, 16 bis 18 Uhr, online vorgestellt

von Silke Schwabe, Managerin Kompetenzfeld Unternehmen begleiten, IHK Cottbus,

und in der Diskussionsrunde „Quo vadis Freihandel?“ ausgewertet mit:

Thomas Brünig, Unternehmen Bals Elektrotechnik GmbH & Co. KG

Martin Hoffmann, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutsch-Russisches Forums e.V.

Andreas Metz, Leiter Public Affairs, Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V.

David Wilkens, Counsellor Economic Affairs, Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Moskau

Dr. Sergey Nikitin, Leiter Repräsentanz der Handels- und Industriekammer der Russischen Föderation

Marcus Tolle, Hauptgeschäftsführer IHK Cottbus.

Die Teilnahme an der Online-Veranstaltung ist kostenfrei.

Informationen und Anmeldung: Nataliia Ruda, Telefon: 0355 365 1312, E-Mail: nataliia.ruda@cottbus.ihk.dewww.cottbus.ihk.de, Stichwort: Podiumsdiskussion Russland

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