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Vom Dealer zum Dönerverkäufer

#Lindau (ots)

Die Bundespolizei hat am Donnerstagvormittag (18. Dezember) einen Mann für das kommende dreiviertel Jahr hinter Gitter gebracht. Der Türke, der heute in Italien Döner verkauft, hatte früher mit Drogen gedealt.

Lindauer Bundespolizisten unterzogen nahe der Anschlussstelle Sigmarszell (BAB 96) drei Insassen eines in Italien zugelassenen Pkws einer Einreisekontrolle. Bei der Überprüfung des Beifahrers stellten die Beamten fest, dass gegen den 33-Jährigen ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Darmstadt wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vorlag.

Der Türke, der 2009 erstmals nach Deutschland eingereist war, war im Januar 2011 vom Landgericht Darmstadt wegen bandenmäßigen unerlaubten Handels mit Heroin in nicht geringer Menge und unerlaubten Aufenthaltes zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Nach Verbüßung eines Teils der Haftstrafe wurde er abgeschoben.

Nun betreibt der Mann, der in Italien als Asylbewerber registriert ist, offenbar einen Dönerimbiss. Mit seinen beiden Begleitern befand er sich eigenen Angaben zufolge auf der Fahrt nach Dortmund, um dort eine Produktionsstätte von Dönerfleisch zu besuchen und sich anschließend ein wenig zu amüsieren.

Die Bundespolizisten verhafteten den Imbissbetreiber und lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein, wo er noch neun Monate seiner Haftstrafe absitzen muss.

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