Vor Polizeikontrolle geflüchtet

#Berlin – Mit schweren Verletzungen und einem stationären Krankenhausaufenthalt endete vergangene Nacht die Flucht vor einer Polizeikontrolle in Oberschöneweide. Gegen 2.10 Uhr ignorierte eine 25-jährige Kradfahrerin das Haltesignal einer an der Kreuzung Minna-Todenhagen- Ecke Nalepastraße stehenden Beamtin des Polizeiabschnitts 36, die dort eine Verkehrskontrolle durchführte. Anstatt zu bremsen, beschleunigte die junge Frau ihr motorisiertes Zweirad und flüchtete in Richtung Köpenicker Landstraße. Die Besatzung des Einsatzwagens nahm daraufhin die Verfolgung auf, die sich bis zur Einmündung Schneller- Ecke Köllnische Straße in Niederschöneweide zog. Während ihrer Fahrt missachtete die 25-Jährige mehrere rote Ampeln sowie Geschwindigkeitsbegrenzungen und fuhr zuletzt überdies auf dem Gehweg. Auf diesem kam sie in Folge eines Zusammenstoßes mit einem an einer Straßenlaterne befestigten Pappschild zu Fall. Dabei verletzte sie sich schwer an Armen, Beinen, Kopf und Rumpf. Noch vor Eintreffen des Rettungswagens gab die Verunfallte an, keinen Führerschein zu besitzen. Auf der Suche nach ihrem Personalausweis fanden die Polizeibeamten zudem mutmaßliche Betäubungsmittel, die zur genauen Untersuchung beschlagnahmt wurden. In Annahme, die Frau könne unter Einfluss berauschender Mittel gefahren sein, ordneten die Einsatzkräfte eine Blutentnahme an. Bei der Überprüfung des Krads stellten die Beamten fest, dass dieses im Zusammenhang mit einem besonders schweren Diebstahl zur Fahndung ausgeschrieben ist. Auch dafür wird sich die 25-Jährige verantworten müssen.

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