Während der Fahrt in einem tonnenschweren Lkw mit beiden Händen am Smartphone

#Dortmund (ots)

Ein nicht angeschnallter Fahrer eines Abschleppers und eine Lkw-Fahrerin mit beiden Händen am Smartphone, jedoch nicht am Steuer ihres 12-Tonners – das sind die Unfalrisiken, die auch Berufskraftfahrerinnen und -fahrer im Straßenverkehr eingehen.

Die Dortmunder Polizei informiert: Die Regeln im Straßenverkehr sind kein unverbindliches Angebot und auch keine Option unter vielen Auswahlmöglichkeiten – sie sind für alle Verkehrsteilnehmer verbindlich. Sie schützen vor Verkehrsunfällen mit Sachschäden und vor Verletzungen oder gar dem Tod.

Nicht angeschnallt, das Smartphone fest im Blick, zu schnell, rücksichtslos oder unterwegs mit gravierenden technischen Mängeln; dagegen gehen die Kradgruppen der Polizei in Dortmund und Lünen täglich vor. Dienstag (1.7.2021) war erneut die Kradgruppe der Polizei in Körne im Einsatz, um in Lünen und Dortmund Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung zu ahnden. Eine Bilanz:

Auf dem Westfalendamm in Dortmund saßen 31 Fahrerinnen und Fahrer von Pkw und Lkw am Steuer, ohne sich anzuschnallen. Vier Personen nutzten während der Fahrt ein Smartphone, darunter die bereits erwähnte Lkw-Fahrerin. Derartig abgelenkt hätte sie als Berufskraftfahrerin eines tonnenschweren Gespanns einen folgenschweren Unfall verursachen können.

59 Fahrzeuge waren auf dem Westfalendamm unterwegs, ohne die vorgeschriebene Umweltplakette vorweisen zu können.

In Dortmund und Lünen stellte die Kradgruppe insgesamt 67 Tempoverstöße fest. Ein Autofahrer wurde mit Tempo 54 gemessen, wo nur 30 km/h erlaubt sind. In Lünen fiel der Polizei ein 84-jähriger Autofahrer aus Castrop-Rauxel mit einem sehr unsicheren Fahrstil auf. Die Einsatzkräfte untersagtem dem Senior die Weiterfahrt, stellten seinen Führerschein sicher und verständigten Angehörige. Darüber informiert die Polizei auch die Straßenverkehrsbehörde.

Das Polizeipräsidium Dortmund informiert täglich um 5.30 Uhr in sozialen Netzwerken über die aktuellen Radarmessstellen, um immer wieder auch an das Unfallrisiko durch zu hohes Tempo zu erinnern. Denn: Unfälle passieren nicht einfach – sie haben in den meisten Fällen eine menschliche Ursache.

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