„Walk For The Future“ macht am Tag der Umwelt (5.6.) Station in Potsdam: Staatssekretärin Bender nimmt am Klimadialog teil

Potsdam – Klimastaatssekretärin Silvia Bender wird am Tag der Umwelt – Samstag, 5. Juni – an einem von insgesamt sechs Klimadialogen des „Walk For The Future – Klima“ teilnehmen. Das Klimabildungsprojekt der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen umfasst eine 100 Kilometer lange Wanderung von Dessau bis zum Bundestag in Berlin. Mit der einwöchigen Aktion wollen die 30 jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Bekämpfung der Klimakrise in den Fokus rücken, Lösungen erarbeiten und Wissen rund um die Erderwärmung zusammentragen.

 

Auf ihrer Wanderung für das Klima, die durch den Fläming bis ins Berliner Regierungsviertel führt, treten die jungen Menschen an verschiedenen Orten in den Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Am Tag der Umwelt (Samstag, 5. Juni) wird Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam erreicht und um 19 Uhr im Kutschstall am Neuen Markt ein Klimadialog rund um die Sektorkopplung von Verkehr und Energie veranstaltet. Neben Klimastaatssekretärin Silvia Bender nehmen Franziska Sperfeld vom BUND Brandenburg, Prof. Dr. Ortwin Renn, wissenschaftlicher Direktor des IASS, sowie der Potsdamer Umweltbeigeordnete Bernd Rubelt an der Diskussion teil.

Staatssekretärin Silvia Bender: „Um die Rechte und Freiheiten künftiger Generationen zu sichern, müssen wir in hier einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen die Erderwärmung leisten. Das Bundesverfassungsgericht hat erst kürzlich den großen Handlungsdruck im Klimaschutz zum Ausdruck gebracht. Große Potentiale bestehen in Mobilität und Energie, die mehr zusammengedacht werden müssen. Überschüssiger Windstrom kann genutzt werden, um E-Autos oder batteriebetriebene Regionalzüge zu laden und Wasserstoff zu produzieren.“

Es freue sie sehr, so Bender, dass der Walk For The Future mit einem Klimadialog die Bedeutung der Sektorkopplung für den Klimaschutz unterstreiche. „Auch die von unserem Klimaschutzministerium koordinierte Erarbeitung des Klimaplans für Brandenburg zeigt deutlich, wie wichtig die Kooperation zwischen verschiedenen Ressorts ist, um Treibhausgasemissionen wirksam zu senken. So arbeiten wir eng mit dem Energie- und dem Infrastrukturministerium zusammen, damit Energieversorgung und Mobilität zusammengedacht werden. Auch wenn derzeit die Reduktionsziele in Brandenburg für jeden Sektor einzeln definiert werden, braucht es die gegenseitige Verzahnung, um die Ziele gemeinsam zu erreichen“, so Silvia Bender.

Rückfragen zur Veranstaltung an Anne Rist (kontakt@srzg.de, 0711/ 280 52 777), Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG)

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