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Wasserbüffel auf der Pfaueninsel

Die Wasserbüffel sind wieder da


Zurück auf der Pfaueninsel: Wasserbüffel vom Ökohof Gut Darß. Foto: SPSG/Jan Uhlig

Tiere beweiden die Hechtlaichwiese auf der Pfaueninsel

Vom 5. Juni 2020 an bietet die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) auch in diesem Jahr einer kleinen Gruppe Wasserbüffel ein Sommerdomizil auf der Berliner Pfaueninsel. Die Tiere stammen wie im Vorjahr vom Ökohof Gut Darß (Mecklenburg-Vorpommern). Es handelt sich um die Kuh Peggy mit dem Kalb Pit, geboren am 28. Februar2020, und um die Kuh Emma mit ihrem Kalb Antonia, das ebenfalls am 28. Februar2020 zur Welt kam. Damit wird die erfolgreiche Beweidung der Hechtlaichwiese wie in den Vorjahren fortgesetzt. Sie fand erstmals im Luisenjahr 2010 statt.

Besucherinnen und Besucher können die Wasserbüffel nach der Wiedereröffnung der Pfaueninsel für den Publikumsverkehr am 27. Juni 2020 voraussichtlich bis Anfang Oktober 2020 auf der ca. 3 Hektar großen Feuchtwiese sowie auf der nordöstlich der Meierei gelegenen ca. 2 Hektar großen Fläche beobachten.

Die Beweidung mit den Tieren hat sich als Alternative zur maschinellen Mahd bewährt. Die Wasserbüffel sollen die artenreichen Feuchtwiesen von Gehölzaufwuchs freihalten und damit seltene Pflanzenarten fördern. Zudem vermitteln sie den Besuchern eindrucksvoll die frühere Weidenutzung der Pfaueninsel. Vor allem in diesem Bereich ist der landschaftliche Charakter seit nahezu 200 Jahren fast unverändert. Bereits ab 1801 bis zur Auflösung der Menagerie im Jahr 1842 wurden Wasserbüffel auf der Pfaueninsel am Büffelteich westlich der Meierei als „Zootiere“ gehalten.

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