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Weitere Schutzmaterialien in Oberhavel eingetroffen

Schutzmasken und Einmalhandschuhe an Kliniken übergeben / Feuerwehren mit
Schutzmaterial versorgt / Aktuelle Fallzahlen in Oberhavel
Etwa 10.000 Untersuchungshandschuhe in unterschiedlichen Größen, über 7.000 MundNasen-Schutz-Masken, rund 3.000 FFP-2-Masken, 455 Schutzkittel sowie über 1.200 Liter
Desinfektionsmittel konnte der Landkreis Oberhavel aus eigenen Beschaffungsinitiativen und
aus Lieferungen des Landes Brandenburg bereits entgegennehmen und an die Oberhavel
Kliniken übergeben. Weitere Lieferungen, auch in Kooperation mit dem Land Brandenburg,
sind für die kommende Woche avisiert.
„Der Verwaltungsstab des Landkreises arbeitet derzeit mit Hochdruck an Beschaffungen mit
Schutzmaterial für die Oberhavel Kliniken, den Rettungsdienst und andere prioritäre Dritte“,
erklärt Matthias Rink, Leiter des Verwaltungsstabes. „Dabei waren wir in den vergangenen
Wochen auf dem Weltmarkt bereits erfolgreich unterwegs und konnten so etliche Bestellungen
auf den Weg bringen beziehungsweise Lieferungen schon erhalten. Klare Priorität haben dabei
die Oberhavel Kliniken.“ Als Gesellschafter der Oberhavel Kliniken kommt der Landkreis
Oberhavel damit stets seiner Verantwortung nach, die Kliniken bei der Beschaffung von
Schutzmaterialen zu unterstützen. „Wir erwarten in der kommenden Woche weitere 30.000
Mund-Nasenschutz-Masken, 1.000 FFP3-Masken, 5.000 Schutzkittel und 15.000
Regenponchos, die ersatzweise als Schutzkittel eingesetzt werden können“, so Rink.
Mit Schutzmaterial versorgt sind schon seit dem Wochenbeginn die Feuerwehren Oberhavels.
„Alle Wehren haben vom Landkreis sowohl Desinfektionsmittel als auch FFP2-Masken
erhalten. Denn es ist unbedingt notwendig, dass unser Brand- und Katastrophenschutz
weiterhin einsatzbereit bleibt“, erklärt Matthias Rink.
Im Hinblick auf den heutigen Beginn der zweiwöchigen Osterferien sagt Landrat
LudgerWeskamp: „Die Schülerinnen und Schüler in Oberhavel haben außergewöhnliche
Schulwochen hinter sich. Auch die kommenden Osterferien werden anders ablaufen als
normal. Urlaubsfahrten und Ausflüge sind genauso wenig möglich wie Treffen im Familienoder im Freundeskreis. Diese Situation ist für niemanden leicht, besonders nicht für freiheitsliebende Jugendliche. und doch ist es unbedingt erforderlich, private Kontakte
weiterhin auf das erforderliche Minimum zu beschränken.“ Denn die Eindämmungsverordnung
des Landes Brandenburg gilt bis einschließlich zum Sonntag, 19.04.2020 – dem letzten
Ferientag.
Ludger Weskamp fordert daher alle Oberhavelerinnen und Oberhaveler auf: „Bitte setzen Sie
die vorbildliche Einhaltung der Kontaktreduzierung auch in den kommenden Tagen fort. Auch
wenn es schwer fällt: Die Osterferien und Ostertage müssen im Jahr 2020 anders gestaltet
werden als in anderen Jahren. Nur so kann es uns gelingen, die Ausbreitung des neuartigen
Coronavirus weiter zu reduzieren. Nur so können wir unser Gesundheitssystem vor einem
Kollaps wie in anderen Ländern schützen. Und nur so können wir die Gesundheit von uns
selbst und anderen schützen. Bitte passen Sie auch in den kommenden Wochen auf sich auf
und vor allem: Bitte bleiben Sie gesund!“
Fallzahlen im Landkreis Oberhavel
Im Landkreis Oberhavel sind 126 Menschen positiv auf das SARS CoV2-Virus getestet worden
(Stand: 03.04.2020, 12.00 Uhr). Davon müssen 19 Personen stationär behandelt werden. Eine
Person ist verstorben. 24 Personen sind geheilt.
920 Menschen aus Oberhavel stehen derzeit temporär zu Hause unter Quarantäne, weil sie
begründete Verdachtsfälle sind. 702 Menschen wurden bereits negativ auf das Coronavirus
getestet, bei 218 Personen steht das Testergebnis aktuell noch aus. Außerdem wurden 502
Menschen im Landkreis häuslich abgesondert, weil sie mit positiv getesteten Personen
direkten Kontakt hatten.
Die COVID-19-Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen im gesamten Landkreis: Hohen
Neuendorf (22), Hennigsdorf (20), Oranienburg (20), Velten (16), Glienicke/Nordbahn (12),
Oberkrämer (10), Mühlenbecker Land (7), Leegebruch (5), Birkenwerder (5), Löwenberger
Land (4), Liebenwalde (3) sowie Zehdenick und Amt Gransee (jeweils 1 Fall). In
Fürstenberg/Havel und Kremmen gibt es keine gemeldeten COVID-19-Fälle.

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