Weiterer ASP-Fund im Nachbarkreis – Zaunbau um das größer gewordene Kerngebiet

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim bei Redlin ist am Donnerstag ein weiterer Verdachtsfall eines Wildschweins bestätigt worden, dass mit dem Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert ist. Es handelt sich um Unfallwild, das 300 Meter entfernt von der Kreisgrenze zur Prignitz entdeckt wurde.

Damit musste die bisher festgelegte Kernzone des ersten Fundes erweitert werden. Sie betrifft damit auch den Landkreis Prignitz. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wird der Landkreis dazu erlassen.

In Abstimmung mit dem Nachbarlandkreis sind weitere Maßnahmen abgesteckt worden, um der Ausbreitung der ASP zu begegnen. Dazu gehört die Einzäunung des größer gewordenen Kerngebietes.

Das beginnt am Freitag mit Mitarbeitern des Immobilienverwaltungs- und Servicebetrieb des Landkreises Prignitz gemeinsam mit weiteren Kräften.

Parallel dazu läuft die Fallwildsuche weiter, unterstützt von ortsansässigen Jägern, Hundeführern sowie Drohnen des THW. Die Zusammenstellung der Suchtrupps wird u.a. von Kameraden von freiwilligen Feuerwehren und dem Kreisbauernverband unterstützt.

Weitere Informationen zur Afrikanischen Schweinepest unter

https://msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/themen/verbraucherschutz/veterinaerwesen/tierseuchen/afrikanische-schweinepest/

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