Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

#Beelitz, Straße des Aufbaus – 

Sonntag, 22. November 2020, 19:00 Uhr – 

Weil er im stark alkoholisiertem Zustand (über zwei Promille) seine ehemalige Lebensgefährtin an ihrer Wohnung belästigte, bekam ein 34-jähriger Mann aus einem benachbartem Landkreis einen Platzverweis für den Bereich ausgesprochen. Dieser beinhaltete auch die Androhung einer mögliche Gewahrsamnahme, sollte er dem Platzverweis nicht nachkommen. Daraufhin verließ der 34-Jährige den Ort. Weil die Beamten dem „Frieden“ jedoch misstrauten hielten sie sich im Anschluss weiter im Nahbereich auf und sollten Recht behalten.

Der 34-Jährige erschein schon kurze Zeit später erneut an der Adresse seiner Ex-Freundin, die daraufhin erneut die Polizei informierte. Als die Beamten dann erneut erschienen, fing der Mann sofort an diese zu beleidigen. Nachdem dann auch erneute Androhungen einer Verbringung ins Polizeigewahrsam keine Änderung seines Verhaltens ergaben, wurde dies dann umgesetzt. Dies versuchte er jedoch sich in Form von Tritten und Schlägen zu verhindern, so dass die Beamten den Mann mit einfacher körperlicher Gewalt überwältigen und mit Handfesseln fixieren mussten, bevor sie ihn ins Gewahrsam der Polizeiinspektion nach Brandenburg an der Havel bringen konnten. Dort konnte er dann seinen Rausch ausschlafen und die Polizei ihn somit an der Begehung weiterer Straftaten hindern. Gegen ihn wird nun wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

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