Wiederaufstellung des Kunstwerks „Großes Martyrium“ von Wieland Förster erfolgt

Am 15. Dezember 2020 wurde im Atrium der Konzerthalle Carl Philipp Emanuel Bach die Bronzeplastik „Großes Martyrium. Den Opfern des Faschismus gewidmet“ von Wieland Förster durch den Steinmetzbetrieb Knösel sowie die Firma Zeilinga aufgestellt.

Nachdem die Plastik von Februar bis Oktober 2020 im Angermuseum Erfurt zur Ausstellung anlässlich des 90. Geburtstages des Künstlers ausgestellt wurde, kehrt das Kunstwerk nun in den öffentlichen Raum von Frankfurt (Oder) zurück. 2016 wurde das Werk aufgrund wiederholt auftretender Kunst- und Metalldiebstähle vorsorglich demontiert und im Depot des Eigenbetriebs KULTURBETRIEBE DER STADT FRANKFURT (ODER) eingelagert. Dabei wurde ein Konstruktionsfehler festgestellt: das Standkreuz konnte die schwere Last des Kunstwerks nicht mehr tragen. Mittels einer Spende des BürgerBündnis Frankfurt (Oder) konnte das Kunstwerk umfangreich restauriert und statisch ertüchtigt werden. Überdies wurde dem Wunsch des Künstlers entsprechend ein individueller Metallsockel für das Kunstwerk geschaffen.

Bei der Plastik handelt es sich um ein über die Landesgrenzen hinaus bekanntes Hauptwerk sowie Unikat des Bildhauers Wieland Förster. Der Künstler gehört zu den herausragenden deutschen Bildhauern des 20. Jahrhunderts sowie der ostdeutschen Kunst, die sich auch über die (DDR-)Grenzen hinaus durch ihre künstlerische Schaffenskraft einen Namen machten.

Für Auskünfte zum „Großen Martyrium“ oder zu weiteren im Stadtbild präsenten Werken Wieland Försters steht Magdalena Scherer (Kulturbüro, SB Bildende Kunst und Kulturförderung, T: 0335 55378-335, E: Magdalena.Scherer@kultur-ffo.de) zur Verfügung.

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