Wildunfälle in der Polizeidirektion West

Vom 13.10.2020 14:00 Uhr bis zum 14.10.2020 09:00 Uhr –

Die Polizei zählte von gestern 14:00 Uhr bis heute Morgen insgesamt elf Wildunfälle in der Polizeidirektion West. In allen Fällen kamen glücklicherweise keine Personen zu Schaden.  Der Sachschaden summiert sich jedoch auf etwa 23.500 Euro. Die Unfälle ereigneten sich in den Abendstunden zwischen 18:00 Uhr und 22:00 Uhr und am Morgen zwischen 05:00 und 08:00 Uhr.

 

Bereich der Polizeiinspektion Brandenburg an der Havel (5 Wildunfälle)

Am Dienstagabend kollidierte kurz vor 20:00 Uhr ein PKW mit einem Reh bei Bochow (Groß Kreutz). Es entstand ein Sachschaden von etwa 1.500,- Euro. Das Reh verendete vor Ort.

Gegen 21:30 stieß ein Autofahrer auf der L73 zwischen Fresdorf und Stücken mit einem Reh zusammen. Auch dieses überlebte die Kollision nicht. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von 4.000,- Euro.

Am Mittwochmorgen kam es auf der L83 um ca. 05:30 Uhr, zwischen der Anschlussstelle der BAB 9 und der Ortslage Klein Marzehns zu einem Unfall zwischen einem Wildschwein und einem PKW. Das Wildschwein verendete, am Fahrzeug entstand Sachschaden von etwa. 3.000,- Euro.

Gegen 07:15 Uhr stieß ein PKW auf der L85 mit einem Reh zusammen. Das Reh verendete, der Schaden wird auf 1.500,- Euro geschätzt. Zur selben Zeit verunfallte ein PKW auf der L911 zwischen Mötzow und Brandenburg beim Zusammenstoß mit einem Reh. Der Schaden wird hier auf 1.000,- Euro geschätzt.

Bereich der Polizeiinspektion Havelland (4 Wildunfälle)

Auf der Falkenseer Straße in Richtung Bötzow stieß am Dienstagabend gegen 18:00 Uhr eine Autofahrerin mit einem Reh zusammen. Das Reh flüchtete in den Wald; am Fahrzeug entstand Sachschaden von ca. 1.000,- Euro.

Ebenfalls zwischen Bötzow und Schönwalde kam es am Dienstagmorgen gegen 05:00 Uhr zu einem Wildunfall zwischen einem Reh und einem PKW. Der Scheinwerfer des PKW wurde derart beschädigt, dass der Sachschaden auf ca. 1.500,- Euro geschätzt wird.

Gegen 06:00 Uhr stieß ein Autofahrer aus Nauen auf der L862 bei Falkenrehde mit einem Reh zusammen. Der Schaden wird hier auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

Fast zur selben Uhrzeit stieß auf der B102 bei Hohennauen ein Fahrzeug mit einem Reh zusammen. Der Schaden wird hier ebenfalls auf etwa 1.000,- Euro geschätzt.

In drei zuletzt aufgeführten Fällen verendeten die Tiere jeweils an den Unfallstellen.

Bereich der Polizeiinspektion Teltow-Fläming (2 Wildunfälle)

Am Dienstagabend gegen 19:00 Uhr wechselte Rehwild die K7216 am Trebbiner Tor in Luckenwalde. Ein Autofahrer konnte die Kollision nicht mehr vermeiden. Durch den Aufprall wurde das Tier gegen ein anderes Fahrzeug im Gegenverkehr geschleudert und verendete dort. Der Gesamtschaden wird auf etwa 5.000,- Euro geschätzt.

Etwa eine Stunde zuvor war eine Autofahrerin auf der L80 zwischen Zülichendorf und Frankenförde mit einem Reh zusammengestoßen. Das Reh überlebte den Aufprall und flüchtete in den Wald. Am Fahrzeug wird der Schaden auf 3.000,- Euro geschätzt.

Mit Beginn der sogenannten „dunklen Jahreszeit“ werden erfahrungsgemäß die Wildtiere wieder aktiver. Man trifft sie mitunter vermehrt auf Straßen an und es kommt häufiger zu Unfällen.

Wie sollte man sich verhalten, wenn man Tiere auf der Fahrbahn bemerkt:

–          Passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen an!

–          Behalten Sie die Fahrbahnränder im Auge!

Wenn Sie ein Tier auf der Fahrbahn oder am Fahrbahnrand bemerken:

–          Bremsen sie ab!

–          Weichen sie nicht aus!

–          Betätigen Sie die Hupe!

–          Fahren Sie mit Abblendlicht!

–          Denken Sie daran:  Wo ein Tier die Fahrbahn betritt, können noch weitere Tiere folgen!

Bitte beherzigen Sie unsere Tipps. Wir wünschen Ihnen stets eine gute und unfallfreie Fahrt!

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