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Woidke auf Landesbauernversammlung „Geht es der Landwirtschaft gut, geht es auch Brandenburg gut“

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat heute auf der Landesbauernversammlung in Paaren im Glien der märkischen Agrarwirtschaft den Rücken gestärkt: „Ihre Arbeit füllt nicht nur die Vorratskammern der Menschen. Die Landwirtschaft ist der Garant für die Brandenburger Kulturlandschaft und das wirtschaftliche Rückgrat unserer ländlichen Räume.“ 

 

Woidke nannte die Bereiche Klimawandel und Artenschutz, Tierwohl und gesundes Essen, Digitalisierung und technologischer Fortschritt, Fachkräftebedarf und Generationenwechsel als wichtige aktuelle Themen für die Branche. Das zeige, dass die gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Rahmenbedingen auch für die Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft im Wandel seien. Seit 1990 hätten Brandenburger Landwirte aber alle Herausforderungen angenommen, Hindernisse überwunden und wirtschaftlich stabile Betriebe mit Qualitätsprodukten aufgebaut und immer weiter entwickelt.

Woidke: „Als eines der ersten Bundesländer hat Brandenburg einen Tierschutzplan mit Vertretern des Berufsstands, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft aufgestellt und einen Tierschutzbeauftragten eingesetzt. Der Landesbauernverband bekennt sich mit dem Forum Naturdazu, nochmals zusätzliche Beiträge zum Insektenschutz zu leisten. Das setzt nur fort, was seit Jahren in Brandenburg von vielen gelebte Praxis ist: bei der Umsetzung des europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000, im Vertragsnaturschutz, bei Ausgleichsmaßnehmen und in Artenschutzprogrammen, im Kulturlandschaftsprogramm oder auch ganz lokal bei Bauern-Imkern-Kooperationen.“

Er betonte, dass Brandenburgs ländliche Räume weiterhin dringend die Unterstützung der Europäischen Gemeinschaft bräuchten. Die Landesregierung setze sich deshalb mit Blick auf eine neu auszurichtende EU-Agrarpolitik in Brüssel weiter dafür ein, dass Brandenburg aufgrund seiner historisch gewachsenen Landwirtschaftsstruktur nicht benachteiligt werde. Von der Bundesregierung forderte Woidke fachlich und rechtlich solide Vorschläge zur Änderung der Düngeverordnung, die in der guten landwirtschaftlichen Praxis Bestand haben können.

Woidke: „Landwirte brauchen wirtschaftliche Stabilität auch in schwierigen Lagen wie im vergangenen Dürresommer. Deshalb halten wir an unserer Idee einer steuerfreien Risikoausgleichsrücklage fest. Für die Dürreschäden des letzten Sommers hat die Landesregierung bislang 40 Millionen Euro an Brandenburger Landwirte ausgezahlt, 30 weitere Millionen stehen zur Verfügung.“

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