Woidke: „Hinschauen, Verändern, Engagieren“

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat dazu aufgerufen, sich nicht mit anhaltenden Missständen bei der Geschlechtergerechtigkeit abzufinden, sondern diese zu beseitigen. Zum (morgigen) Internationalen Frauentag erklärt Woidke heute in Potsdam:

 

„Es hat eine hohe Symbolik, dass der sogenannte Equal Pay Day, der die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern markiert, in diesem Jahr fast auf den Tag genau auf den Internationalen Frauentag am 8. März fällt. Der Equal Pay Day ist der Tag, an dem Frauen mit ihrer Arbeit das Jahresgehalt der Männer des Vorjahres erreichen. Dieses Beispiel illustriert anschaulich, dass in punkto Gleichstellung und Gleichberechtigung noch viel zu tun ist.

Deshalb bin ich dem Frauenpolitischen Rat dankbar, dass er mit dem Motto der diesjährigen Brandenburgischen Frauenwochen „Bei uns doch nicht“ für Themen sensibilisieren will, die auch bei uns immer noch nicht in Ordnung sind. Etwa, wenn es um häusliche Gewalt, Sexismus, Diskriminierung oder die fehlende Repräsentation von Frauen in Führungspositionen geht. Wir müssen die Kultur des Hinschauens, des Veränderns und des Engagements weiter unterstützen und fördern. Denn wir können Missstände nur ändern, wenn wir sie erkennen, aufzeigen und nach Lösungen suchen.

Ich wünsche den 33. Brandenburgischen Frauenwochen zahlreiche spannende Veranstaltungen mit vielen Menschen, die sich aktiv einbringen wollen für ein gerechtes und soziales Brandenburg.“

Infos zu den Frauenwochen:

https://www.frauenpolitischer-rat.de/project/2023-bei-uns-doch-nicht/

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