Woidke: Weihnachten 2020 anders feiern! – Abstand und Kontaktvermeidung oberstes Gebot – Besonderer Dank an medizinisches und pflegerisches Personal

Ministerpräsident Dietmar Woidke wünscht den Brandenburgerinnen und Brandenburgern besinnliche Weihnachtsfeiertage. Er verbindet dies mit dem dringenden Appell, auch an den Weihnachtsfeiertagen Kontakte zu vermeiden. In der jetzigen Ausnahmesituation gebühre zudem vielen Menschen Dank, die sich für die Gesellschaft, aber auch für einzelne Betroffene einsetzen. Stellvertretend dankt er dafür in zwei Videobotschaften den Beschäftigten in der Pflege und im Gesundheitswesen.

 

Woidke: „Wir stecken mitten in der Corona-Pandemie und das Virus wird auf Weihnachten keine Rücksicht nehmen. Also müssen wir Rücksicht nehmen – Rücksicht auf unsere Liebsten und Rücksicht auf all die Menschen, die täglich in Krankenhäusern um das Überleben infizierter Menschen kämpfen oder sich in Heimen um unsere alten und pflegebedürftigen Mitmenschen kümmern.

Wir sollten uns vor allem jetzt in der Weihnachtszeit darauf besinnen, was wichtig ist im Leben. Der Kampf gegen das Virus ist noch nicht vorbei. Das müssen wir uns ehrlich eingestehen. Auch wenn wir in Kürze mit dem Impfen beginnen können, müssen wir noch lange auf Abstand bleiben, um uns zu schützen. Das fällt natürlich schwer, gerade jetzt in der Weihnachtszeit. Aber was bedeutet der zeitweise Verzicht auf Nähe gegen Krankheit und leider auch Todesfälle?“

Die Brandenburgerinnen und Brandenburger hätten in den vergangenen Monaten gezeigt, dass Nähe zueinander auch mit Abstand möglich sei. Woidke: „Und auch Weihnachten können wir mit Abstand zu einem stimmungsvollen und verbindenden Fest machen. Wir ganz allein entscheiden, wie wir miteinander umgehen. Schenken wir uns trotz der notwendigen Corona-Maßnahmen Zuneigung, Achtsamkeit und Rücksichtnahme. Schützen wir uns und andere vor der Krankheit. Denken wir an alle, die im Gesundheitswesen und in der Pflege für uns und unsere Liebsten da sind. Sie arbeiten bis zur Erschöpfung, um Leben zu retten.“

In seinen Videobotschaften an die Beschäftigten im Pflege-und Gesundheitsbereich, aber auch die Bewohner in Pflegeeinrichtungen drückt er seinen ganz besonderen Dank aus: „Ihre Arbeit ist schon in normalen Zeiten sehr anstrengend und verantwortungsvoll. Dieses Jahr hat Sie das Virus bis an die Grenzen der Belastbarkeit und darüber hinaus gefordert. Sie stellen sich dieser Ausnahmesituation Tag für Tag und Nacht für Nacht. Sie arbeiten hart dafür, dass die Versorgung für alle stabil bleibt. Und Sie kämpfen für die Genesung der vielen Menschen, die am Covid 19-Virus erkrankt sind. Die körperliche und seelische Belastung, der Sie ausgesetzt sind, ist enorm. Ich danke Ihnen, auch im Namen der Landesregierung, von ganzem Herzen für all das, was Sie in diesem Ausnahme-Jahr und gerade jetzt an den Feiertagen leisten. Und ich weiß, dass auch die Brandenburgerinnen und Brandenburger Ihren Einsatz sehr schätzen und genauso dankbar sind wie ich.“

Aufgrund der Corona-Lage muss Woidke in diesem Jahr auf seine traditionellen Weihnachtsbesuche verzichten. Dennoch erhalten die drei Einrichtungen, in denen ein Besuch geplant war, ein besonderes Geschenk zum Fest: Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters am Martin Gropius Krankenhaus Eberswalde, die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal mit ihrem Wohnprojekt „Trau Dich!“ in Bernau sowie die Freiwilligen Feuerwehren Teltow und Ruhlsdorf erhalten einen Scheck über jeweils 1.000 Euro.

Die Eberswalder Klinik will damit einen Spielturm mit Rutsche, Kletterwand und Doppelschaukel für junge Patienten bis zwölf Jahre beschaffen, die wegen Konzentrationsstörungen, Aufmerksamkeits- und Beziehungsstörungen in Behandlung sind. Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal will für die Trauma-pädagogische Einrichtung „Trau Dich!“ Sportgeräte für gemeinsame Team-Erlebnisse kaufen. Die Freiwilligen Feuerwehren Teltow und Ruhlsdorf möchten Werkstattwagen mit Werkzeugen für ihre Gerätehäuser erwerben.

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