Woidke würdigt Hoffbauer-Stiftung für 120 Jahre herausragendes soziales Engagement

Bei der heutigen Feier zum 120. Jubiläum der Hoffbauer-Stiftung hat Ministerpräsident Dietmar Woidke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der kirchlichen Stiftung für ihre herausragende Arbeit und ihr soziales Engagement gedankt. Woidke sagte bei der Feierstunde auf der Potsdamer Halbinsel Hermannswerder: „Wir feiern heute die Gründung und das langjährige segensreiche Wirken einer der traditionsreichsten kirchlichen Stiftungen im Land Brandenburg, eines bedeutenden Trägers sozialer Arbeit und eines wichtigen Arbeitgebers.“

Während der Feier im Rahmen des Inselfestes wurde die Ausstellung „Gesichter und Geschichten“ eröffnet. Woidke erinnerte dabei an die Gründerin der Hoffbauer-Stiftung: „Es freut mich sehr, dass uns das 120-jährige Jubiläum Gelegenheit gibt, der großen Potsdamer Wohltäterin Clara Hoffbauer zu gedenken. Wir erinnern uns zugleich an ihre damaligen Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die mit Hingabe und Engagement das Fundament für die Hoffbauer-Stiftung gelegt haben. Geschichte wird besonders anschaulich durch Gesichter, durch das Wissen über Personen, die als Teil der Zeitläufe Vergangenheit lebendig werden lassen.“ Die Outdoor-Ausstellung entlang des Inselufers stellt Persönlichkeiten aus der Stiftungsgeschichte vor.

Woidke würdigte auch „die vielen unerwähnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren persönliche Zuwendung und Aufmunterung, Unterstützung und professionelle Anteilnahme Generationen von Menschen aller Altersgruppen auf ihrem Lebensweg half. Bewundernswert hat es die Stiftung geschafft, ihre Ziele auch in den schwierigsten Zeiten der Deutschen Geschichte zu verfolgen und auch gegen staatliche Widerstände mutig Haltung zu bewahren. Höchste Anerkennung gilt denen, die die von Clara Hoffbauer vermittelten Werte weitergeben und christliche Nächstenliebe praktizieren. In der Pandemie ist die Arbeit der Stiftung wertvoller und unverzichtbarer denn je.“

Die Veranstaltung zum 120. Jubiläum der Hoffbauer-Stiftung war ursprünglich für den 12. Juni geplant, wurde aber pandemiebedingt verlegt. Die Hoffbauer-Stiftung wurde 1901 auf der Halbinsel Hermannswerder gegründet und betreibt heute mit über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern soziale Einrichtungen für Bildung, Altenpflege und Hospizarbeit. Die von der Stiftung ebenfalls betriebene Telefonseelsorge Potsdam und die Beratungsstelle „Pflege in Not“ werden vom Sozialministerium jährlich mit 44.100 Euro beziehungsweise 91.000 Euro gefördert.

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