Woidke zum 20. Todestag von Regine Hildebrandt

„Große Brandenburgerin mit Herz“

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat Brandenburgs erste Sozial- und Gesundheitsministerin, Regine Hildebrandt, als eine der „prägenden Persönlichkeiten Brandenburgs“ gewürdigt. Anlässlich des 20. Todestags (26. November) der als „Mutter Courage des Ostens“ bekannten und beliebten Politikerin erklärte Woidke heute in Potsdam:

„Regine Hildebrandt gehört zur Identität Brandenburgs. Sie prägt unser Land gemeinsam mit Manfred Stolpe und vielen anderen bis heute. Ihre Offenheit für die Sorgen und Nöte der Menschen, ihre für jeden verständliche und schnörkellose Sprache und ihr unstillbarer Tatendrang sind uns in lebhafter Erinnerung. Ihre wohl bekanntesten Aussagen ´Wer sich nicht bewegt, hat schon verloren´ und ´Der Sinn des Lebens liegt im Miteinander´ sind Ausdruck ihres Politikstils. Sie gehören zu ihrem Vermächtnis für unser Land Brandenburg und darüber hinaus.

Sie gab vielen Menschen in Ostdeutschland die Kraft zum Neuanfang, die Kraft, sich zu behaupten in einer für sie ungewohnten Welt. Vor allem aber vermittelte sie ihnen immer wieder das Gefühl vom Wert der Biografien in der DDR. Es war ihr Credo, dass die Ostdeutschen etwas einzubringen haben in die Deutsche Einheit. Dieser Ansatz ist noch heute hochaktuell. Sich dabei auf Regine Hildebrandt zu berufen, tut gut.

Das Land Brandenburg wird dieser großartigen Vollblutpolitikerin auch weiter ein bleibendes Andenken bewahren.“

Regine Hildebrandt engagierte sich in der politischen Umbruchzeit in der DDR in der Bürgerbewegung. Von 1990 bis 1999 gehörte sie der Landesregierung Brandeburg als Sozialministerin an. 2001 verstarb sie an den Folgen einer Krebserkrankung im Alter von 60 Jahren.

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