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ZDFinfo-Doku „Migration – Das große Missverständnis“

Nachdem Kanzlerin Angela Merkel im Jahr 2015 Flüchtlingen die Einreise nach Deutschland gewährte, fegte eine Diskussion durch Europa. Im Zeitraffertempo wurden liberale Werte infrage gestellt, politische Koordinaten verschoben und Regierungen und Parteien in Schwierigkeiten gebracht. Am Donnerstag, 5. September 2019, 20.15 Uhr, wirft Filmautor Rainer Fromm in der ZDFinfo-Doku „Migration – Das große Missverständnis: Falsche Hoffnungen und dreiste Lügen“ einen Blick auf die langfristigen Auswirkungen der Flüchtlingspolitik.

In den afrikanischen Ländern Ghana und Marokko nimmt die Dokumentation die Ursachen für Migration ebenso in den Blick wie ihre Auswirkungen. Anhand konkreter Beispiele und persönlicher Schicksale von Rückkehrern wird gefragt, ob Deutschland in ihren Augen noch immer das gelobte Land sei und wie das Bild vom „goldenen Westen“ überhaupt zustande kam. Blicken die Migranten zum Teil mit falschen Erwartungen nach Europa?

Auch innenpolitisch wird das Thema Migration stark diskutiert: Sind Einwanderer eine Bereicherung unserer Gesellschaft, oder stellen sie eher eine Gefahr für unsere Sicherheit dar? Zum ersten Mal im deutschen Fernsehen kommt der führende afrikanische Migrationsforscher, Prof. Joseph K. Teye vom Centre for Migration Studies der University of Ghana, zu Wort. Darüber hinaus äußern sich auch Prof. Herbert Brücker, Direktor des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung, Wirtschaftswissenschaftler Prof. Bernd Raffelhüschen, Dr. Thomas Liebig, Migrationsforscher bei der OECD, sowie Vertreter der Deutschen Polizeigewerkschaft.

ZDFinfo wiederholt „Migration – Das große Missverständnis: Falsche Hoffnungen und dreiste Lügen“ am Mittwoch, 11. September 2019, 4.00 Uhr sowie am Donnerstag,12. September 2019, 13.15 Uhr.

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