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Zehn Jahre „Maerker“: Bürgerservice feiert Jubiläum

Zehn Jahre „Maerker“: Bürgerservice feiert Jubiläum

Bürger meldeten schon 130.000 Hinweise aus mittlerweile 118 Kommunen

Potsdam – Der Online-Bürgerservice „Maerker“ feiert sein zehnjähriges Bestehen. Am 17. September 2009 haben Vertreter des Innenministeriums, des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg und der drei Pilotkommunen Rüdersdorf bei Berlin (Landkreis Märkisch-Oderland), Rathenow (Landkreis Havelland) und Mittenwalde (Landkreis Dahme-Spreewald) die Rahmenvereinbarung für „Maerker“ unterzeichnet. Mittlerweile beteiligen sich 118 Kommunen an der Internetplattform. Die Einwohner dieser Kommunen haben bisher rund 130.000 Hinweise gegeben, um die sich 360 kommunale Redakteurinnen und Redakteure kümmern. Auf einer Feierstunde in Potsdam wurde heute an die Entwicklung von „Maerker“ seit seiner Gründung erinnert.

Jörg Wollny, Leiter der Digitalisierungs-Abteilung im Innenministerium: „Der Bürgerservice ,Maerker´ ist eine Erfolgsgeschichte. Die Anzahl der Hinweise steigt von Jahr zu Jahr. Mein Dank geht an all diejenigen, die ,Maerker´ zu dem gemacht haben, was es heute ist. Mittlerweile bietet etwa die Hälfte aller Kommunen in Brandenburg diesen Dienst seinen Bürgerinnen und Bürgern an. Mehr als anderthalb Millionen Menschen in Brandenburg können das Portal nutzen. ,Maerker´ ist der beste Beweis, wie erfolgreich E-Government sein kann, wenn es anwenderfreundlich und bürgernah gestaltet ist.“

Monika Gordes, stellvertretende Geschäftsführerin des Städte- und Gemeindebundes: „Bei ,Maerker´ arbeiten die verschiedenen Verwaltungsebenen Hand in Hand zusammen. Der Hinweis geht bei der ,Maerker´-Gemeinde ein und egal ob es sich um ein Infrastrukturproblem der Gemeinde, des unterstützenden Landkreises, eines Landesbetriebes oder weiteren Unterstützers handelt, der Hinweis des Bürgers wird nicht wegen Unzuständigkeit abgelehnt, sondern immer an die zuständige Stelle weitergeleitet.“

Bürgerinnen und Bürger informieren bei „Maerker“ über Infrastrukturprobleme in ihrer Kommune und können über ein Ampelsystem den Bearbeitungsprozess transparent nachvollziehen. Die Verwaltungen haben sich dazu verpflichtet, binnen drei Tagen auf die Hinweise aus der Öffentlichkeit zu reagieren. Das Land unterstützt die Kommunen durch das Hosting, die Datenhaltung, die Weiterentwicklung und die Beratung durch das Kommunale Anwendungszentrum (KAZ). Partner sind unter anderem die Deutsche Bahn und mehrere Busunternehmen in Brandenburg.

Seit dem Jahr 2017 gibt es mit „MaerkerPlus“ eine Erweiterung des Systems. Mit ihr kann eine Kommune das Portal noch flexibler einsetzen, da auch Vorschläge gemacht und Vorhaben diskutiert werden können. Zehn Kommunen nutzen bereits „MaerkerPlus“.

Weitere Infos unter:

www.maerker.brandenburg.de und www.maerkerplus.brandenburg.de

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